Garanten für Erfolgsgeschichte

Zahlreiche Mitarbeiter erfuhren aufgrund ihrer jahrzehntelangen Betriebstreue Dank und Anerkennung. Zu den runden Jubiläen gratulierten Werksleiter Johann Dirmeier (Vierter von rechts), Vorstandsmitglied Thomas Ricker (rechts), der Leiter der Abfülltechnik, Clemens Berger (Zweiter von rechts) und Betriebsratsvorsitzender Thomas Hiltl (hinten links). Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
25.11.2014
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Mit etwa 800 Beschäftigten zählt der Konzernstandort von Krones zu den größten Arbeitgebern im Landkreis. Das Erfolgsgeheimnis sehen die Verantwortlichen im Engagement der Mitarbeiter. Ehrungen dokumentierten die langjährige Betriebstreue.

"Dieser Tag hat für unsere Unternehmenskultur große Bedeutung, weil jeder von Ihnen, ob in zehn, 25 oder 40 Jahren einen Beitrag zu unserer Erfolgsgeschichte geleistet hat", hieß Krones-Werksleiter Johann Dirmeier die Mitarbeiter willkommen, die aufgrund ihrer langjährigen Betriebszugehörigkeit eine besondere Ehrung erfuhren. Zu den Jubiläen gratulierten auch Thomas Ricker vom Vorstand und Clemens Berger, Leiter der Abfülltechnik sowie Betriebsratsvorsitzender Thomas Hiltl.

Der Marktführer

"Sie alle füllen unsere Unternehmensphilosophie mit Leben", würdigte Dirmeier die Verdienste der Mitarbeiter. Mit einem erwarteten Umsatz von etwa 2,9 Milliarden Euro sei der Krones-Konzern "Global Player" und Marktführer in der Branche. Die Erfolgsgeschichte des Konzerns zeige, "dass wir nicht stehen geblieben sind", betonte Dirmeier. Dies gelte im Besonderen auch für das Werk Nittenau.

Dirmeier stellt vor allem die fünf Mitarbeiter heraus, die auf 40 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken können. Albin Reichert habe seine Karriere 1974 als Bohrer im Werk Nittenau gestartet. Bis zum 31. Oktober dieses Jahres war er als Produktionskraft im Segment 350 eingesetzt, danach sei der hochmotivierte Mitarbeiter in Altersteilzeit gegangen. Ebenfalls auf 40 Jahre blickt Josef Kulzer, ein "Nittenauer Urgestein" zurück. In Nittenau war er als Bohrwerksdreher tätig. 1979 erfolgte in den USA die Schulung in Bohrwerksbearbeitung. 1980 war er dann als Programmierer in der Arbeitsvorbereitung eingesetzt, ehe er 1985 die Gruppenleitung Programmierer übernahm. Im April 2001 wechselte er in den IT-Bereich, war dort bis Oktober 2012, bis zur Passiv-Phase, tätig. Günther Moser begann 1974 seine Berufsausbildung zum Universalfräser bei Krones. Einige Jahre fungierte er als Vorarbeiter im Großmaschinenraum. Derzeit sei er CNC-Maschinenbediener in der PE34. Alois Schindler trat 1974 in die Maschinenfabrik Kronseder als Dreher-Auszubildender ein. Danach war er weiter als Facharbeiter tätig. Privat ist auch er ein leidenschaftlicher Angler. Auch Lorenz Schuierer absolvierte seine Ausbildung bei der Maschinenfabrik Kronseder. Nach seinem Abschluss zum Maschinenschlosser erfolgte 1987 die Ernennung zum Vorarbeiter im Werkzeugbau. Zwischenzeitlich erfolgte der Wechsel in die Fräserei. Nach der Umstrukturierung der Fertigung wurde er Teamleiter im Betriebsmittelbau.

Die stattliche Anzahl an Ehrungen zeige, dass die Mitarbeiter gerne bei Krones tätig seien. Die Fluktuation bei Krones liege seit Jahren unter ein Prozent, so Dirmeier. Die Krones AG erwidere das Vertrauen und Engagement ihrer 800 Mitarbeiter mit attraktiven Sozialleistungen, individuellen Aufstiegs- und Entwicklungschancen sowie einem Betriebsklima, in dem Teamwork und Anerkennung mehr als nur Worte seien.

Vorstandsmitglied Thomas Ricker betonte, der Betrieb in Nittenau sei "super organisiert". Man sei stolz auf die Mitarbeiter. Betriebsratsvorsitzender Thomas Hiltl sagte, dass mit der Ehrung die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern deutlich werde.
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