Großartige Leistung

Petra Käsz landete bei der "Deutschen" einen Coup und freute sich riesig darüber. Bilder: ach (2)
Lokales
Nittenau
18.09.2015
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Für sie ist es der bisher größte Erfolg in ihrer jungen Karriere. Ein siebter Platz bei den Deutschen Meisterschaften bedeutet schon etwas. Und auch andere sind mächtig stolz auf diese Leistung.

Die Sportschützin Petra Käsz von der Schützengesellschaft 1865 Nittenau qualifizierte sich bei den letzten Ausscheidungsturnieren für die Deutsche Meisterschaft im Luftgewehr (10 Meter) in der Schülerklasse (bis 14 Jahre). Diese Gelegenheit nutzte die junge Schützin, um sich mit Ihrem Trainer Bernhard Regnat intensiv vorzubereiten. Dabei wurde unter anderem am Schießstand des Schützenvereins Fischbach geübt, da man sich bei der dort befindlichen elektronischen Schießanlage besser auf die Gegebenheiten bei der deutschen Meisterschaft vorbereiten konnte.

Mit Nervenstärke

Dies zahlte sich bei der Deutschen Meisterschaft mit einem überraschendem siebten Platz bei 194 von 200 möglichen Ringen aus. Dabei beeindruckte Petra Käsz vor allem durch höchste Konzentration und Nervenstärke, trotz des überwältigenden Umfelds in der ehemaligen Olympiaschießanlage in Garching/Hochbrück und 200 Gegnerinnen. Nach den üblichen Kontrollen an der Ausrüstung ging es für das 14-jährige Nittenauer Schützentalent los. Auf dem elektrischen Schießstand - dabei werden die Schüsse per Laser bewertet und postwendend auf einem Bildschirm angezeigt - mussten die U15-Mädchen zwei Serien von zehn Schüssen aus zehn Metern Entfernung mit einem Luftgewehr abgeben.

Die "10" anvisiert

In der ersten Serie schoss Petra Käsz 97 von 100 möglichen Ringen und lag damit bereits im vorderen Drittel. Bei der wichtigen zweiten Serie, die bei Punktgleichheit höher gewertet wird, leistete Sie sich beim vierten Schuss "nur" eine acht, doch danach präsentierte sie sich äußerst nervenstark, als sie die restlichen sechs Schüsse allesamt in die "10" setzte, was auch für die zweite Serie 97 von 100 mögliche Ringen bedeutete.

Nach der Auswertung stand fest, das nur drei Schützinnen mehr Ringe als die erreichten 194 geschossen hatten. Aufgrund der Feinwertung des zweiten Durchganges landete die Nittenauerin auf einem hervorragenden siebten Platz bei 201 Teilnehmer, was sie selbst als ihren bisher größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere wertete. Ebenso bedeutet dies auch für die SG 1865 einen der größten sportlichen Einzelerfolge der Vereinshistorie.
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