Grußworte bei der Jahreshauptversammlung von BRK und Wasserwacht - Grippewelle schlägt zu
Lob für Jugendarbeit und Ausbildung

Lokales
Nittenau
25.02.2015
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Dritter Bürgermeister Jürgen Kuprat zeigte sich bei der gemeinsamen Versammlung von BRK und Wasserwacht beeindruckt von beiden Bilanzen zeigten Das Freibad könnte man nicht tagelang öffnen, wenn die Wasserwacht hier keinen Dienst leiste.

In Bezug auf die BRK-Bereitschaft stellte er die Bedeutung des Blutspendens besonders heraus. Die Sanitätsdienste seien gesetzlich vorgeschrieben. Und aus eigener Erfahrung wisse er, wie dankbar man sei, wenn der Rettungsdienst vor der Tür stehe. BRK-Direktor Alfred Braun begrüßte die gemeinsame Jahreshauptversammlung. Zu den Einsätzen merkte er an, dass diese ohne Mittelbeschaffung nicht möglich seien. Dies gelte sowohl für das BRK, als auch für Wasserwacht.

Braun dankte den Helfern für die Haus- und Straßensammlung sowie den Altkleidersammlungen. Bezahlt werde weniger als in den vergangenen Jahren. Es gebe einen Rückgang des Preises pro Tonne von 25 Prozent, wobei man die Gemeinschaften nur zu einem geringen Teil belaste, so Braun. Begeistert äußerte er sich über die Ausbildungsstärke. Beim Thema Digitalfunk bat er um Nachsicht, da die Einführung eine "Wahnsinnssumme" erfordere. Es seien 40 Rotkreuzgemeinschaften mit zigtausend Euro, so dass hier genau geplant werden müsse. "Wir werden das aber im ersten Quartal 2015 auf den Weg bringen", so Braun. Max Fröhler von der Kreiswasserwacht meinte, dass diese Form der gemeinsamen Jahreshauptversammlung Schule machen sollte. Besonderen Stellenwert räumte er der Jugendarbeit und der Ausbildung ein. 2013 habe gezeigt, wie leistungsstark die Kreiswasserwacht Schwandorf sei. Auf der Tagesordnung stand der Punkt Ehrungen. So sollten Martin Frey und Andreas Wagner für fünf Dienstjahre mit der Jahresspange ausgezeichnet werden. Monika Bär, Gisela Heigl und Josef Gradl sollten für 40 Dienstjahre geehrt werden. Doch seien alle der Grippewelle zum Opfer gefallen.

Für besondere Verdienste wurde daher Florian Schillinger mit der Auszeichnungsspange der Bereitschaften in Bronze ausgezeichnet.
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