Hochwasser des Regens erreicht am Wochenende Nittenau - Übliche Sperrungen im Zentrum
"Land unter" im "normalen Bereich"

Lokales
Nittenau
11.01.2015
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Das Wetter spielt anscheinend "verrückt". Sturm, ungeahnte Wärmegrade und dann wieder ein rasanter Temperatursturz sorgen für Verwunderung im Land. In Nittenau passierte das, was die Stadt schon so oft erlebt hat: "Land unter".

Von den Meteorologen vorhergesagt, sah sich die Stadt am Regen einmal mehr mit einem Hochwasser konfrontiert, das sich glücklicherweise im "üblichen Rahmen" bewegte.

Die Plustemperaturen, verbunden mit der Schneeschmelze, die auch von Regenfällen noch forciert wurde, sorgten im Bayerischen Wald für ein Anschwellen des Flusses und seiner Zuläufe. In Cham trat der Regen über die Ufer und anhand des Pegels Kienhof bei Roding ließen sich die Konsequenzen für Nittenau vorausberechnen.

Ein Problem war der Jahnweg als Zufahrt zur Regentalhalle. Dort ging am Samstag der "Ball des Sports" über die Bühne, waren die Verantwortlichen rechtzeitig auf die Zuspitzung der Lage mit Blick auf die Parkplätze aufmerksam gemacht worden. Am Sonntagvormittag erreichte schließlich die Flut mit 3,52 Meter ihren Scheitelpunkt. Es bot sich die gewohnte Szenerie: Die Bereiche Regenuferweg und der Volksfestplatz mit Jahnweg waren überflutet. Die Meldestufe 3 (3,90 Meter) lag "außer Reichweite". An Weihnachten 1993 erreichte das Hochwasser einen Stand von 4,86 Meter, bei der Jahrhundertflut im August 2002 waren es 5,50 Meter.
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