Ideale Lage ist gefragt

Das Gewerbegebiet Waltenried liegt verkehrsgünstig an der Brucker Straße (links) und der künftigen Nord-Ost-Umfahrung (rechts). Die vier Grundstücke an der Brucker Straße sind bereits verkauft, die große Fläche am oberen Rand zur Umfahrung hin ist reserviert. Plan: Stadt Nittenau
Lokales
Nittenau
29.08.2015
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Das Gewerbegebiet Waltenried füllt sich rasant: Nun ist mit der Waschanlage "Speedy Carwash" das nächste Vorhaben unter Dach und Fach. Für Bürgermeister Karl Bley ein Zeichen dafür, dass die Stadt am Regen ein gefragter Standort ist.

Knapp 30 820 Quadratmeter groß ist das Gewerbegebiet, das einerseits von der Brucker Straße (Staatsstraße 2150) und andererseits von der Trasse der geplanten Nord-Ost-Umfahrung begrenzt wird. 11 120 Quadratmeter sind nach letzten Stand verkauft und genutzt. Gut 11 000 Quadratmeter sind laut Bürgermeister Karl Bley bereits für einen Betrieb reserviert, dessen Name er noch nicht nennen wollte.

Bleiben noch rund 8300 Quadratmeter zur freien Verfügung. Als erster Betrieb hatte Fenster- und Türenbau Decker die Arbeit aufgenommen. Ein Grundstück für eine Kfz-Werkstatt ist bereits verkauft, Industriebedarf Schub baut bereits und die Autowaschanlage läuft. Dass das Interesse an dem Gewerbegebiet in unmittelbarer Nähe zu "Krones" groß ist, zeichnete sich schnell ab. Erst im September 2014 wurden die Aufträge für die Erschließung vergeben. Bis Ende Mai 2015 war sie abgeschlossen. Sie hat rund 660 000 Euro gekostet, umfasst neben der 250 Meter langen Straße auch Kanal, die DSL-Leitungen und Fernwärme. Die wird ein benachbartes, holzbefeuertes Kraftwerk liefern.

Am Rande des Gebiets verläuft zudem die Bahnstrecke zur Schotterverladung, die auch von Betrieben für eine Verladung genutzt werden könnte. Die Stadt erhofft sich durch das Gebiet vor allem Entwicklungspotenziale für Betriebe am Ort und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen. Mit Erfolg: Auch im benachbarten Gebiet "Hirschenbleschen" wurden erst zuletzt zwei neue Betriebe genehmigt. Wenn die Nord-Ost-Umfahrung endlich realisiert und damit der Ring um Nittenau geschlossen wird, ist die Anbindung zur Bundesstraße 16 nur noch ein Katzensprung. An die Bahnlinie kommt dann eine Unterführung.
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