Idee hat sich bewährt - Zusammenschluss von Landwirten blickt auf 20-jährige Erfolgsgeschichte
Maschinentechnik gemeinsam nutzen

Ein "Fendt 724 Vario" wurde bei der Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen übergeben. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
06.11.2014
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Die Schlepper- und Maschinengemeinschaft Nittenau GbR feierte ihr 20-jähriges Bestehen. Auf Initiative des früheren Maschinenring-Mitarbeiters Erich Meier und des damaligen Landtechnikberaters Günter Gröbner konnten 18 Landwirte von der Idee der gemeinschaftlichen Nutzung von schlagkräftiger Landmaschinentechnik überzeugt werden.

Die Investitionen in einen 180 PS-Schlepper, einen 5-Schar-Pflug, eine 4 Meter-Scheibenegge und eine 3 Meter-Sämaschine wurden gemeinschaftlich getragen. Die Gemeinschaft entwickelte sich ständig weiter und im Jubiläumsjahr 2014 wurde die Entscheidung getroffen, wieder neu zu investieren. So konnte quasi als "Geburtstagsgeschenk" der neue Gemeinschaftsschlepper, ein "Fendt 724 Vario", bei der Feierstunde offiziell durch den Vertreter der BayWa, Franz Breu, übergeben werden. Ebenso wurde ein neuer 5-Schar Lemken-Pflug angeschafft. Die derzeitigen Geschäftsführer der Gemeinschaft Richard Meier aus Egelsried, Eduard Gietl aus Oberhof und Erich Meier aus Sonnenried ließen bei der Feier im Müllnerhof in Schwarzach die vergangenen Aktivitäten Revue passieren. Der zweite Vorsitzende des Maschinenrings Schwandorf, Gerhard Dietl, lobte den Weitblick der aktiven Landwirte vor 20 Jahren und stellte das gute Verhältnis der Gemeinschaft zum Maschinenring heraus.

Derzeit gehören der Gemeinschaft 13 landwirtschaftliche Betriebe aus dem Landkreis an. In der Gemeinschaft werden neben dem Schlepper und dem Pflug, ein 4,60 Meter-Köckerling-Grubber und eine 3 Meter-Väderstad-Direktsämaschine betrieben.

Der Maschinen- und Betriebshilfsring Schwandorf hat die Gemeinschaft vor 20 Jahren mit ins Leben gerufen und von Beginn an Einsatzleitung und Abrechnung übernommen.
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