Im Stadtrat die Eckdaten für 2015 vorgestellt - Parkplatzsituation im Zentrum wird entschärft
Haushaltslücke von zwei Millionen Euro

Auf einer Länge von 32 und einer Breite von 17 Meter können die Bürger bald auf dem städtischen Grundstück an der St. Wolfgang-Straße parken. Gedacht ist an einen Schotter-Untergrund. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
21.01.2015
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Was Kämmerer und Geschäftsführer Jakob Rester bei der Stadtratssitzung zum Haushalt 2015 ausführte, lässt auf eine harte Arbeit im Etatausschuss schließen. Bei der Vorstellung der Eckdaten wurde deutlich, dass eine Finanzlücke von zwei Millionen Euro geschlossen werden muss. Ein Schwerpunkt wird auf der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen liegen, andere Projekte müssen wohl vertagt werden.

Nach den ersten Erhebungen ist der Verwaltungshaushalt 2015 mit 13,8 Millionen Euro kalkuliert und rangiert damit etwas unter dem Vorjahresansatz. Die Gewerbesteuer schlägt auf der Einnahmenseite mit 2,8 Millionen zu Buche, knapp 500 000 Euro weniger als 2014. Allein 3,28 Millionen Euro sind bei gleichbleibender Kreisumlage nach Schwandorf zu überweisen.

"Enormer Bedarf"

Die Zuführung zum Vermögensteil steht mit 1,6 Millionen Euro im Eckdaten-Papier. Dort sind in der "Wunschliste" bei den Investitionen sieben Millionen Euro vermerkt.

Ein ausgeglichener Etat 2015 sei damit nicht zu erreichen, gab Rester zu bedenken. Der Haushaltsausschuss stehe vor der schwierigen Aufgabe, rund zwei Millionen einzusparen. Die Nettoneuverschuldung bei Umsetzung aller Maßnahmen zu vermeiden, erscheine mehr als fraglich. Nun sind - wie erwähnt - die Haushaltsspezialisten am Zug.

Und die werden sich auch mit Projekten zur Kinderbetreuung befassen müssen. "Hier haben wir enormen Bedarf", wie Monika Kulzer (SPD) ausführte. Laut Sitzungsvorlage standen zum Stichtag 1. Oktober 2014 in Nittenau und Fischbach 217 Kindergartenplätzen 247 belegte Plätze gegenüber. Davon besuchen 16 Kinder eine Einrichtung außerhalb des Stadtgebiets. Die Krippenplätze reichen in Nittenau derzeit aus, in Fischbach besteht indes Bedarf. Über die Diskussion werden wir noch berichten. Die Stadt hat im Tausch das Grundstück auf dem freien Gelände neben dem Raiffeisen-Areal in der St. Wolfgang-Straße erworben. Einigkeit herrschte, die Fläche zunächst als Übergangsparkplatz für die Öffentlichkeit auszuweisen. Diese Regelung gilt bis zur Entscheidung über die künftige Verwendung des Areals.
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