In Erinnerungen geschwelgt

Die Schüler des Jahrgangs 1964/1965 hatten bei ihrem Klassentreffen mächtig Spaß. Dies galt auch für den ehemaligen Lehrer Siegfried Wächter (Zweiter von links). Bilder: gml (2)
Lokales
Nittenau
10.07.2015
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Es war ein besonderes Klassentreffen: Wie üblich gab es eine Menge Gesprächsstoff, wurde vor allem zurückgeblickt. Die große Überraschung wurde in kulinarischer Form präsentiert.

Der Schülerjahrgang 1964/1965 hielt ein Klassentreffen, zu dem etwa 40 "Ehemalige" sowie ein Lehrer der Volksschule Nittenau kamen. Nach einer kräftigen Stärkung wurden bei lebhaften Gesprächen bis in die frühen Morgenstunden Erinnerungen an die Schulzeit ausgetauscht.

Mit guten Noten

Geplant war ein Sommernachtsfest unter freiem Himmel am Kleberweiher. Das Wetter spielte jedoch nicht mit und man musste kurzfristig das Programm umstellen und auf die Halle des Kleintierzuchtvereins ausweichen. Diese wurde vom KZV kurzfristig zur Verfügung gestellt. Als Überraschung gab es eine Torte des Jahrgangstreffes 50+, die mit einem Zeugnis - natürlich mit guten Noten - verziert war. Nachdem Albert Meierhofer die Begrüßung übernommen hatte, gab Gunter Michl einen kurzen Ablauf über das Programm. Er berichtete, dass das Organisationsteam am Nachmittag an den Gräbern der bereits verstorbenen Mitschüler Heidi Auburger, Arnold Bley, Wolfgang Brauner, Kurt Pöllinger, Gabi Strahl, Andreas Seidl und Albert Herrmann eine Rose mit Widmung niedergelegt hatte. Eine geplante Messe am Kleberweiher musste abgesagt werden. Deshalb habe man beschlossen, am 9. August um 19 Uhr eine Messe lesen zu lassen.

Appell des Lehrers

Am Abend wurden mit Beamer Bilder vom letzten Klassentreffen gezeigt, das vor fünf Jahren im Graml-Keller stattfand. Einige hatten auch Bilder mitgebracht, die bis in den Kindergarten zurückreichten. Mit Siegfried Wächter war ein gerngesehener Lehrer anwesend, der es sich nicht nehmen ließ, ein paar Worte an seine ehemaligen Schüler zu richten.

Dabei machte er deutlich, wie wertvoll die Zeit sei, die viel zu schnell verrinne. Man solle sie mit guten Gesprächen sinnvoll nutzen. Auch drang er darauf, dass das nächste Treffen am besten nicht erst in fünf Jahren stattfinden soll, sondern schon früher.
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