KBI-Bereich Süd hat zwölf neue Atemschutzträger
Im Erstzugriff gefordert

Sie haben es geschafft und können stolz auf den erfolgreichen Lehrgangabschluss sein. Den Atemschutzträgern wurde von der Feuerwehr-Führungsspitze, den Ausbildern und dem Bürgermeister Anerkennung gezollt. Bild: hbr
Lokales
Nittenau
20.10.2014
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Sie kämpfen in der Regel an "vorderster Front", um unter schwerem Atemschutz Leben zu retten. Fortbildung ist dabei ein ganz wichtiger Bestandteil bei der Feuerwehr. Gerüchte über Ausbildungshürden sollten ignoriert werden.

Der KBI-Bereich Süd hat seit Samstag zwölf Atemschutzträger mehr. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Josef Lingl (Schwarzenfeld), Hans Belmer (Teublitz) und Manfred Lehmer (Büchelkühn) wurden die Rettungskräfte auf "Herz und Nieren" geprüft, um die Voraussetzungen für den Atemschutz nachzuweisen.

Risiko richtig einschätzen

Beim entsprechenden Lehrgang, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Nittenau stattfand, bestanden Stephan Melzl (FFW Pirkensee), Michael Efflein, Markus Lingl (beide FFW Schwandorf), Christian Wallbrunn, Georg Rückerl (beide FFW Dieterskirchen), Sebastian Ettl (FFW Bodenwöhr), Holger Göth (FFW Industriepark Wackersdorf), Dominik Brandl, Benjamin Eckert, Bernhard Fürst (alle FFW Nittenau), Bernd Hopfinger (FFW Teublitz) sowie Thomas Wendl (FFW Kemnath/Fuhrn) die anspruchsvolle Prüfung, die insgesamt acht Prüfungstage umfasste. Manfred Lehmer bestätigte bei der Zeugnisübergabe im Nittenauer Gerätehaus, dass die Atemschutzausbildung in vielen Teilen sehr schwierig sei und hinzu kommende Nervosität es nicht leichter mache. Leider würden Einige durch "seltsame Gerüchte" über die Schwere der Prüfung immer wieder abgeschreckt, so Lehmer.

Den erfolgreichen Prüflingen gab er mit auf den Weg, dass sie das Erlernte umsetzen sollten und sich aber zugleich immer wieder weiterbilden müssten. Er warnte zudem, dass gerade bei Atemschutzeinsätzen der "falsche Ehrgeiz" keine guter Berater sei und so sollten die Aktiven immer das Risiko richtig abschätzen. Kreisbrandrat Robert Heinfling dankte den Anwesenden, dass sie ihre Freizeit opfern würden, um sich in diesem Feuerwehr-Spezialgebiet ausbilden zu lassen. Auch er hob warnend den Zeigfinger. Die Absolventen hätten zwar ihr Zeugnis erhalten, aber der Lernprozess bei dieser Thematik sei noch lange nicht beendet.

Bürgermeister Karl Bley zeigte sich als "alter Feuerwehrler" erfreut, dass sich die zwölf Atemschutzträger in einem weiteren Fachgebiet auf den "Ernstfall" vorbereitet hätten und dankte für ihr Engagement.
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