Kriegs- und Nachkriegszeit Themen der Ausstellung im Stadtmuseum ab 1. Mai - Gespräch gesucht
Fotos und Utensilien von damals gefragt

Fotos aus der Kriegszeit oder danach sollen Platz in der Sonderausstellung des Museums finden. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
08.04.2015
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"Kindheit und Jugend in Kriegs- und Nachkriegszeit" lautet der Titel der nächsten Ausstellung im Stadtmuseum. Was derzeit hinter den Museumsmauern aufgebaut wird, liest sich nicht wie eine Kriegsgeschichte Nittenaus. Eher ist es der Versuch, an die Erinnerungen "heranzuspüren", die bei manchen noch sehr präsent, bei manchen verborgen sind. Nicht nur Museumsleiterin Carolin Schmuck sucht das Gespräch mit den "Kindern von früher", auch die Klasse 9c des RTG Nittenau ergriff bereits die Gelegenheit, einigen älteren Mitbürgern Fragen zu stellen.

Ihre Antworten zum "alltäglichen Auf und Nieder", zu Schule, Familie und Freunden wie auch schmerzhaften Erinnerungen finden anonym Eingang in die Ausstellung. Natürlich gleichen sich manche Erfahrungen, aber ebenso natürlich hat jeder andere Bilder im Kopf, je nachdem wie die Familienkonstellation war, wie der Krieg in das Leben der Kinder eingegriffen hat.

Alltägliche Dinge werden also ab 1. Mai zu sehen sein. Oft sind das die Sachen, die man selber vor einigen Jahren endlich "entsorgen" wollte, weil man das "alte Glump" nicht mehr braucht, oder weil man die alten Briefe und Zettel nicht mehr lesen kann und die Personen auf den alten Fotos nicht kennt.

Die dringende Bitte des Museums lautet daher, die Bilder und Objekte nicht wegzuwerfen. Gesucht werden auch Kinderkleider und Schuhe, denen man ihr Alter ansehen darf. Wunderbar wären auch noch Leihgaben von Gesellenstücken der jungen Handwerker vor etwa 70 Jahren, aber auch Fotografien von Kindern beim unbefangenen Spiel oder aber beim Arbeiten in Haus und Hof.
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