Kuppeln will gelernt sein

24 Jugendliche legten die Prüfung zur Bayerischen FFW-Jugendspange ab, begleitet von den Schiedsrichtern (von links) Klaus Brandl, Jochen Sander und KBM Armin Jehl (rechts), sowie dritten Bürgermeister Jürgen Kuprat Zweiter von rechts) und zweitem Bürgermeister Robert Feuerer (hinten Dritter von rechts). Bild: sir
Lokales
Nittenau
21.09.2015
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In der Praxis zeigen sich die Tücken. Doch hatten sich die Jugendlichen der Feuerwehren nicht nur in der Theorie sehr gut auf den Tag der Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsspange vorbereitet. Es galt, die kritischen Schiedsrichtern zu überzeugen.

Die Anforderungen waren hoch. Die jungen Leute im Alter zwischen 14 und 18 Jahren sollten zeigen, dass jeder ihrer Handgriffe sitzt, sie die Grundlagen des Feuerwehrdienstes beherrschen. 24 von ihnen traten am Samstagmorgen auf dem Gelände der Feuerwehr Nittenau zur Prüfung an. Neben den elf künftigen Feuerwehrkameraden aus Nittenau schickten die umliegenden Wehren aus dem KBM-Bereich Armin Jehl ihren Nachwuchs in die Stadt am Regen: Jeweils drei kamen aus Bruck und Stefling, jeweils einer aus Fischbach und Neuhaus und fünf aus Sollbach.

Auf Geschicklichkeit und Tempo kam es an. Souverän lösten die jungen Leute ihre Aufgaben. Geräte und Zubehör musste richtig zugeordnet werden, es galt, Knoten und Stiche richtig auszuführen, den Umgang mit der Kübelspritze zu beherrschen und eine 90 Meter langen C-Schlauchleitung sowie einer Saugleitung zu kuppeln. Überwacht wurden diese Arbeitsschritte von den Schiedsrichtern Kreisbrandmeister Armin Jehl, Jochen Sander von der Feuerwehr des I-Parks Wackersdorf und Klaus Brandl von der Feuerwehr Schwandorf.

Dritter Bürgermeister Jürgen Kuprat aus Nittenau begrüßte die Jugendlichen, die Schiedsrichter und Feuerwehrkameraden, die interessiert diese Aktion begleiteten. Unter sie hatte sich auch der zweite Bürgermeister aus Bruck, Robert Feuerer, gemischt. Auch er freute sich über die Leistungen des Feuerwehrnachwuchses. Jugendwartsprecher Alfred Lorenz bestätigte eine sehr gute Vorbereitung der Jugend. Dem praktischen Teil schloss sich der theoretische mit einem Fragebogen an. Am Ende eines langen Vormittages stand fest: Sie hatten alle bestanden.
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