MdL Franz Schindler beim SPD-Ehrenabend - Kleine Bilanz von MdB Marianne Schieder
Appell: "Wieder mehr politisieren"

Lokales
Nittenau
24.11.2014
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Beim Ehrenabend der Nittenauer SPD blickte Bezirksvorsitzender MdL Franz Schindler auf die Zeit zurück, als die Jubilare in die SPD eintraten. Die Partei habe sich nach schweren Zeiten wieder "aufgerappelt", dennoch sei eine Zugehörigkeit auch mit Anfeindungen verbunden gewesen. Die Fortschrittsgläubigkeit sei Programm gewesen. "Wir sind viel zu lange dem neoliberalen Mainstream gefolgt", so Schindler. Dennoch sei festzuhalten, dass Deutschland ohne die SPD heute nicht weltweit mit an der Spitze stehen würde. So habe Willy Brandt den Grundstein für das gelegt, was vor 25 Jahren passierte.

Das Klima im Landtag sei schlecht, kam der MdL auf die Landespolitik zu sprechen. Auf Seehofer sei kein Verlass, die CSU wolle die Energiewende "an die Wand fahren". Schindler appellierte an die SPD, wieder mehr "zu politisieren und über Inhalte zu streiten".

Nachhaltiges Engagement attestierte Unterbezirksvorsitzende MdB Marianne Schieder dem Nittenauer Ortsverein. Das "wichtigste Kapital vor Ort" seien die Menschen, die der Programmatik ein Gesicht gäben. In der Großen Koalition habe die SPD Wahlkampfversprechen umgesetzt. Als Beispiele nannte sie die Rente mit 63 sowie den Mindestlohn.

Auch Schieder sieht "Schwarz" in Bezug auf die Energiewende. "Wie sollen die derzeit 48 Prozent Atomstrom bis 2022 ersetzt werden?", stellte sie in den Raum. Natürlich benötige man im Land Energiesicherheit, doch dies könne und dürfe nicht zu einer Renaissance der Atommeiler führen.
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