Menschlichkeit als Spielidee

Die Jungen befassten sich bei ihrem Zeltlager mit ernsten Themen. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
13.08.2015
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Das Zeltlager basiert auf einem Motto, das die Handlungsweise während der unterhaltsamen Tage bestimmt. Neben programmorientierten Aktionen kommt die Unterhaltung nicht zu kurz. Innere Ruhe kehrt bei den Gottesdiensten ein.

Die Schönstatt-Jugend veranstaltete für Jungen im Alter von neun bis 14 Jahren ein Zeltlager in der Nähe von Bleich. Die Spielidee handelte dieses Mal von einem Aztekenstamm, der den alten Gewohnheiten absagte und eine freie und menschliche Gemeinschaft gründen wollte. Anhand dieser Spielidee fanden jeden Tag sogenannte Plenums statt, in denen die Geschichte vertieft und jeweils auch ein Heiliger vorgestellt wurde. Neben dem Plenum gab es täglich auch Gruppenstunden, in denen über christliches Verhalten gesprochen wurde. Auf dem Zeltlager wurden nicht nur thematische Punkte angesprochen, es gab auch viele Aktionen wie die Waldolympiade sowie den Hajk, bei dem die Gruppen zwei Tage mit ihrem Leiter unterwegs waren, Aufgaben zu erledigen hatten und sich auch noch eine Übernachtungsmöglichkeit suchen mussten. Eine Nachtwanderung mit Nachgeländespiel, ein Stationenlauf, der Besuch des Freibades sowie eine Schnitzeljagd gehörten ebenfalls zum Programm.

Jeden Abend gab es beim Lagerfeuer spannende Spiele und es wurden viele Lieder mit der Gitarre begleitet. Jede Gruppe musste täglich eine andere Tätigkeit vollziehen, wie Küchen- und Ordnungsdienst, Lagerfeuerdienst, Nachtwache, Dixireinigung, Gebets- und Zeitungsdienst sowie Lagerrundendienst. Dafür gab es am Ende den Lagerpokals.

Die Jungen bauten sich im Wald auch eine eigene Kapelle, in der jeden Tag ein Gottesdienst gefeiert wurde und einmal um Mitternacht eine Nachtanbetung stattfand. Am Ende feierte man dann mit den Eltern einen Gottesdienst und es wurde noch das Lagerleben vorgestellt.
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