Mit Geld nicht aufzuwiegen

Zahlreiche Institutionen sozialer, kultureller und sportlicher Natur konnten sich über Spenden aus dem Gewinnsparen freuen. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
23.02.2015
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Die Freude über den Geldsegen war groß. 34 500 Euro gingen an soziale, kulturelle und sportliche Einrichtungen. Dass dies möglich ist, dafür sorgten die Sparer.

Auch Maximilian Zepf, Direktor der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG, freute sich am Freitag in der Nittenauer Filiale. Zur Verteilung kam der Gewinnspar-Ertrag 2014 aus den Filialen Nittenau, Fischbach, Wald, Neunburg vorm Wald, Bodenwöhr, Neukirchen-Balbini, Steinberg am See und Wackersdorf. 72 Institutionen im Verbreitungsgebiet wurden berücksichtigt. Die Grundlage hierfür bilde das seit über 60 Jahren bestehende Gewinnsparlos, so Zepf. In der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau nähmen monatlich rund 25 200 Lose an der Ziehung teil.

Der Lospreis von fünf Euro setze sich aus einem Sparbeitrag in Höhe von vier Euro sowie dem Auslosungsbeitrag von einem Euro zusammen. Der über das Jahr erzielte Beitrag werde am Jahresende den Konten gutgeschrieben. Jeden Monat könnten die Gewinnsparer mit einem Einsatz von einem Euro und etwas Glück Beträge bis zu 10 000 Euro sowie Sachpreise gewinnen "und helfen", so der Sprecher.

Der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau sei es wichtig, nicht nur über gesellschaftliches Engagement zu reden, sondern auch ganz konkret zu helfen, betonte Zepf. Mit dieser Zuwendung wolle man der sozialen Verantwortung als regional tätiges Unternehmen gerecht werden und kulturelle, soziale und sportliche Einrichtungen in der Umgebung unterstützen.

Beachtliche Summe

2015 könne man die beachtliche Gesamtsumme in Höhe von 75 600 Euro an insgesamt 184 Institutionen ausschütten, betonte der Sprecher. Ganz besonders erfreulich sei die Tatsache, dass im Januar 2014 ein Gewinnsparer aus Nittenau einen Wellness-Gutschein im Wert von 3500 Euro gewonnen habe.

Mit einem bayernweit im Jahr 2014 hereingekommenen Betrag von 12,5 Millionen Euro könnten die bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken einen nicht unbeträchtlichen Beitrag zum sozialen Leben leisten, so Zepf weiter. Bei der schwierigen Verteilung der Spenden habe man darauf geachtet, dass eine möglichst ausgewogene Förderung von gemeinnützigen Organisationen sowie der Vereinsarbeit erreicht wurde.

"Geld ist das eine, Dank das andere", so Zepf, "denn das, was die Mitarbeiter und auch die ehrenamtlichen Helfer in all diesen Einrichtungen tun, ist nicht selbstverständlich. Es ist mit Geld allein nicht aufzuwiegen. Es verdient unseren höchsten Respekt", so Zepf. Hier werde Verantwortung übernommen, bilden die Einrichtungen doch die Säulen unserer Gesellschaft.
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