Mit Rasanz um die Pylonen

Beim Endspurt nach dem möglichst fehlerfreien Umfahren der Pylonen gaben die Fahrer noch einmal richtig Gas.
Lokales
Nittenau
10.07.2015
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Die Freunde des Automobilsports kamen wieder voll auf ihre Kosten. Auf der zur Rennstrecke umfunktionierten Kreisstraße in Blechhammer ging es beim Slalom des NAC um Zehntelsekunden. Freude herrschte über einen neuen Rekord.

Es war mittlerweile die 24. Veranstaltung dieser Art des Neuen Automobil Club (NAC) Nittenau. "Unsere Veranstaltung war dieses Jahr ein voller Erfolg, denn es sind diesmal 100 Teilnehmer gestartet. Diese magische Zahl haben wir noch nie erreicht", freuten sich die Organisatoren dieses sportlichen Ereignisses, die die Teilnehmerlisten vor Ort verwalteten. "2013 waren es 88 Starter und das Jahr danach 96", so Schriftführerin Kerstin Gleixner.

Im Kreis von Gleichgesinnten verfolgten sie die spannenden Rennen, die sich die Fahrzeuge der einzelnen Klassen lieferten. Die Wetterbedingungen waren ideal, auf trockener Fahrbahn bewältigten die "Piloten", die aus ganz Bayern angereist waren, die rund 950 Meter lange Slalom-Strecke. Angespannte Mienen am Start ließen die hohe Konzentration erkennen. Und auch die Zuschauer verfolgten mit Spannung die einzelnen Rennen.

Fünf Strafsekunden

In einem Trainingslauf testeten die Fahrer die mit Pylonen gesteckte Slalom-Strecke. In zwei Wertungsläufen zeigten sie dann ihr Können. Jeder Pylonen-Fehler rächte sich mit fünf Strafsekunden. Mit gültigem Ausweis der Deutschen Amateur Motorsportkommission (DAM) fließen die Erfolge der Teilnehmer in die Wertung für das NAVC-Sportabzeichen sowie zur LV-Nordbayern Automobilslalom- und Nachwuchsfahrer-Meisterschaft mit ein.

Die jeweiligen Siegerehrungen direkt nach Auswertung der einzelnen Klassen nahm der Vorsitzende des NAC Nittenau Frank Duscher vor. Auch die beiden Schirmherren, Bürgermeister Karl Bley aus Nittenau und Bürgermeister Richard Stabl aus Bodenwöhr, begutachteten die getunten Fahrzeuge.

In der Klasse I siegte Florian Henninger (ASC Ansbach), in der Klasse II Corinna Dietrich (MSC Bechhofen). In der Klasse III landete Martin Ehrngruber (MSC Jura) auf dem ersten Platz. Die Klasse IV führte Patrick Reihs (MSC Bechhofen) an. In der Klasse V siegte Tobias Enderlein (MSC Jura). In der Klasse VI lag Ralph Beck (MSC Bechhofen) ganz vorne.

Die Gesamtsieger

In der Gesamtwertung der Damen bei der Gruppe 1 siegte Corinna Dietrich (MSC Bechhofen). In der Klasse VIII sicherte sich Hans Beer (NAC Nittenau) Rang eins. In der Klasse IX zeigte sich Richard Rötzer (SFK Hansenried) am erfolgreichsten. Karl-Heinz Thiel (NAC Nittenau) ließ in der Klasse X nichts "anbrennen". Die Klassen XI und XII führte Karl-Heinz Müller (AVD Weiden) an. In der Klasse XIII startete nur ein Teilnehmer (Menyhart Tivadar, ATC Weiden).

Als Gesamtsieger in der Gruppe 2 ging Richard Rötzer (SFK Hansenried) hervor. Bei der Gesamtwertung der Damen in der Gruppe 2 lag Bettina Turban (SFK Hansenried) ganz vorne. In der Nachwuchswertung sicherte sich Daniel Ködel (MSC Sophienthal) den Sieg.

Geringste Zeitdifferenz

Zum dritten Mal bestand die Möglichkeit der Teilnahme an der sogenannten Gleichmäßigkeitsprüfung. Jeder, der einen gültigen Führerschein besitzt, kann sich in dieser Disziplin messen lassen. Dabei kommt es weniger auf die Geschwindigkeit an, sondern darauf, möglichst zwei identische Wertungsdurchgänge zu fahren. Den Sieg trägt derjenige davon, der die geringste Zeitdifferenz zwischen diesen beiden Läufen erzielt. Dieses Kunststück gelang Gustav Borowski (AC Nittenau) am besten.
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