Neue Leitung und neues Auto - Tragfähiges Netz für Schwerkranke und Sterbende
Hospizinitiative in Bewegung

Die Hospizinitiative der Caritas-Sozialstationen hat nicht nur ein Auto, sondern auch eine neue Leiterin erhalten. Pfarrer Adolf Schöls und Geschäftsführerin Daniela Friedrich führten Birgit Wölker (Zweite von rechts) offiziell in ihre neue Funktion als verantwortliche Koordinatorin ein. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
04.12.2015
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In der Hospizinitiative der Caritas-Sozialstationen bewegt sich immer etwas! Kürzlich wurde Birgit Wölker offiziell in ihre neue Funktion als verantwortliche Koordinatorin eingeführt. Wölker ist examinierte Krankenschwester und Palliative-Care-Fachkraft und seit 2013 als Stellvertreterin von Zenta Ruml tätig, die im September in den bevorstehenden Ruhestand verabschiedet wurde.

In der Hospizinitiative der Caritas-Sozialstationen engagieren sich derzeit 86 ehrenamtliche Hospizbegleiter - einige sind zusätzlich geschult als Kinderhospizbegleiter - mit etwa 45 abgeschlossenen Sterbebegleitungen pro Jahr. Hinzu kommen Trauerbegleitungen, ebenfalls für Erwachsene und Kinder.

Neuer Kurs läuft

Ein neuer Schulungskurs mit elf Teilnehmerinnen ist im Gange. Diese vielfältigen Aktivitäten sind nur möglich, wenn die Ehrenamtlichen kontinuierlich begleitet werden und in schwierigen Situationen Rückhalt haben. Auch die Organisation im Hintergrund und die fachliche Beratung von Patienten und Angehörigen muss funktionieren, wenn für schwerkranke und sterbende Menschen ein tragfähiges Netz entstehen soll. All dies ist Aufgabe von Birgit Wölker, bei der nun die Fäden der Hospizinitiative zusammenlaufen.

Mit Spenden finanziert

Wesentliche Teile dieser Aufgabe sind nicht vom Schreibtisch aus, sondern nur vor Ort bei Betroffenen und Interessierten zu erledigen. Deshalb ist Birgit Wölker viel im Landkreis unterwegs. Eine große Hilfe ist dabei das eigene Auto der Hospizinitiative, das mit Hilfe einer Vielzahl von Einzel- und Firmenspenden angeschafft werden konnte.

Pfarrer Adolf Schöls, als zweiter Vorsitzender der Caritas-Sozialstation Nittenau-Bruck e. V., die Träger der Hospizinitiative ist, wünschte Birgit Wölker sowohl für die neue Aufgabe als auch im Straßenverkehr Gottes Segen auf allen Wegen.
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