Nicht schlecht gestaunt

Nach dem erfolgreichen Experimentieren wurde von allen Beteiligten der Schatz gehoben. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
13.01.2015
4
0

Die Neugier der Grundschüler war groß. Zum einen gab es den Blick hinter die Kulissen des Gymnasiums, zum anderen spannende Vorführungen im Fach Chemie. Die Schatztruhe stand am Ende im Mittelpunkt.

Die vierte Klasse der Grundschule aus Zell war zu einem Experimentiervormittag am Regental-Gymnasium Nittenau (RTG) eingeladen. 15 Oberstufenschüler gruppierten sich im Zuge des P-Seminars Chemie um Lehrerin Nina Sikorski, um ein Projekt für diese Schüler auf die Beine zu stellen. Heraus kam ein Experimentiervormittag, nach knapp einem Jahr Vorbereitungszeit.

Zunächst Führung

In Begleitung ihres Klassenleiters und Rektors Johann Stubenrauch sowie Lehramtsanwärterin Martina Toth sahen sich die Grundschüler erst einmal neugierig in der ungewohnten Umgebung um. Mit dem Wunsch, einige interessante und lehrreiche Stunden zu verbringen, übergab RTG-Leiterin Petra Weindl an die Seminarteilnehmer, die die Grundschüler zunächst mit einer Führung auf den Tag einstimmten. Den Viertklässlern wurden die Klassenzimmer des Gymnasiums gezeigt. Auch die helle Mensa blieb ihnen nicht vorenthalten. Die Schulführung endete mit der Besichtigung eines modernen Chemielehrsaals, wo auch neuartige Gerätschaften wie Abzüge erklärt wurden.

In den Chemiesälen waren die Versuche aufgebaut, die beiden zusammenhängenden Übungsräume im Vorfeld schon nach dem Motto des Projekttags, "Schatzsuche", dekoriert worden. Ehe mit den Versuchen gestartet werden konnte, nahmen zwei Seminarteilnehmer eine Sicherheitseinweisung in Form einer Fehlersuche vor. Den Kindern machte es Spaß, sich fachmännisch mit Schutzkittel und Brille auszustatten. Danach teilten sie sich in Arbeitsgruppen, die sich auf zehn verschiedenen Experimentierstationen niederließen. Die Seminarteilnehmer unterstützten die Grundschüler und animierten sie zum selbstständigen Erforschen der Experimente. Die erlangten Erkenntnisse und die erfolgreich absolvierten Versuche wurden in ein Heftchen eingetragen. Ziel des Vormittags war es, dass jede Gruppe an jeder Station einen Stempel als Zeichen für einen erfolgreichen Schritt auf der Schatzsuche einsammelte. Somit erhielt jede Gruppe einen Schlüssel, womit die Schlösser einer Schatztruhe geöffnet werden konnten. Herumfliegende Teebeutel, sich verfärbendes Blaukrautwasser oder weiße Salze, die die Flamme eines Bunsenbrenners verfärben, waren nun nicht mehr unbekannt.Am Ende des Vormittags dankte Schulleiter Johann Stubenrauch für die Einladung zu diesem Experimentiervormittag. Er sei erstaunt gewesen über die Vielfalt der angebotenen Versuche und die hervorragende kindgerechte Aufarbeitung.

Am Ende des Projekttags hatten die Seminarteilnehmer einen spannenden Versuch vorbereitet. Nicht schlecht staunten die Grundschüler über zwei Flüssigkeiten, die auf einmal grell zu leuchten begannen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.