Nittenauer Fahne an der Wand

Daniel Jutz schilderte seinen einjährigen Aufenthalt in Lake Zurich im Zuge des Schüleraustauschs. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
01.12.2014
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Deutsche Spezialitäten sind den USA hoch im Kurs, vor allem das Essen wird geschätzt. Ein Schüler des Regental-Gymnasiums besuchte ein Jahr lang die High-School in der Partnerstadt Lake Zurich. Daraus resultieren interessante Erkenntnisse.

Daniel Jutz, Schüler am RTG, schilderte bei der Jahreshauptversammlung des Partnerschaftsvereins seine Eindrücke, die er bei seinem einjährigen Aufenthalt in den USA in einer Gast-Familie gewinnen konnte.

Roboter gebaut

Untergebracht war er bei einer Familie mit zwei Söhnen und einer Tochter. Bei der ersten Besichtigung der High-School beeindruckte vor allem das große Theater, das den Schulalltag bereichere, so Daniel Jutz. In der Caféteria würden 2200 Schüler versorgt. Im Klassenzimmer, in dem Deutsch unterrichtet werde, sei eine Fahne von Nittenau an der Wand angebracht, die auf die Partnerschaft verweise. Auch zahlreiche Zeitungsartikel seien hier aufbewahrt. Angeschaut habe er auch ein typisches Football-Spiel mit den obligatorischen Cheerleadern. Geschätzt werde auch deutsches Essen, beispielsweise Apfelstrudel. Auf den Jahrmärkten und dem Weihnachtsmarkt gebe es deutsches Essen. In der Schule wurde einen Roboter gebaut und die Software dazu entwickelt. Dieser Roboter schieße einen Gymnastikball ins Tor. Damit habe man sich 400 Kilometer weiter südlich an einem Wettbewerb beteiligt, so Daniel Jutz. Teilgenommen hatten 50 Schulen. Auch die Uni besichtigte der RTG-Schüler. Gegen Ende des Jahres erhielt er Besuch von seinem Vater und Bruder. In Chicago lernte Jutz die typischen Sehenswürdigkeiten kennen.

Frage nach Sponsoring

Sein Vater, Dr. Gerhard Jutz, ergänzte, dass mittlerweile auch die Mittelschicht in Amerika finanziell zu kämpfen habe. Es sei schwierig für diese Familien, einen finanziellen Beitrag für einen entsprechenden Kontakt aufbringen zu können. Diese Schwierigkeiten reichten auch in den Deutsch-Unterricht hinein. Dr. Jutz fragte daher nach einem Sponsoring vonseiten des Vereins.

Der neue Vorsitzende Julius Schmatz antwortete, dass dies besprochen werden soll. Ein Schüler aus Lake Zurich werde im Zuge des Schüleraustauschs zunächst zu Helga Hirschberger kommen, danach zur Familie Schmatz. Bürgermeister Karl Bley betonte, dass diese finanziellen Schwierigkeiten auch Tschechien beträfen. Die Grundschule Fischbach unterhalte Beziehungen zu Horsice. Eigentlich stehe heuer ein Besuch der tschechischen Gäste in Fischbach auf der Agenda.
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