Nittenauer Feuerwehr fordert Unterstützung aus Amberg an - Von Sanitätern um Hilfe gebeten
Abtransport nur über den Balkon

Mittels eines Teleskopgelenkmasts der Feuerwehr Amberg wurde der Patient aus seiner Wohnung gebracht. Bild: sir
Lokales
Nittenau
03.11.2014
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"Sind wir froh, dass wir die technischen Geräte haben", meinte Kreisbrandmeister Armin Jehl am Sonntag bei einem nicht alltäglichen Feuerwehr-Einsatz. Am Sonntagnachmittag stellten die Rettungskräfte des BRK fest, dass ein Transport eines übergewichtigen, bettlägrigen Erkrankten aus seiner Wohnung nicht möglich sei.

Die Feuerwehr Nittenau wurde alarmiert. Schnell war klar, dass die Rettung über den Balkon der Wohnung erfolgen musste. Kommandant Michael Kerkez hatte schließlich entschieden, ein Fahrzeug mit Teleskop-Gelenkmast von der Feuerwehr Amberg anzufordern, um ganz sicher zu gehen. Dieses technische Gerät der Amberger weise eine wesentlich höhere Tragkraft auf als die Drehleiter der Nittenauer Wehr. Auf diese Weise gelangte die Person schonend nach draußen. Hier wartete bereits der speziell für schwergewichtige Personen ausgerichtete Rettungswagen des Roten Kreuzes aus Regensburg, um den Patienten ins Krankenhaus zu bringen. Rettungseinsätze dieser Art sind laut Feuerwehr eher ungewöhnlich, Daher rufen sie auch Schaulustige auf den Plan.
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