Pfarrer Konrad Brunner zum 80. gratuliert
Sogar mit Sepp Herberger gespielt

Pfarrer Konrad Brunner (Mitte) feierte seinen 80. Geburtstag. Zur großen Gratulantenschar fanden sich auch Georg Schmidbauer, Vorsitzender des Kapellenvereins Muckenbach, Bürgermeister Werner Blüml aus Böbrach, Bürgermeister Karl Bley und Seniorenbeirat Michael Müller (von links) ein. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
27.10.2014
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Die Wurzeln von Pfarrer Konrad Brunner liegen in Nittenau. Und nach vielen Stationen seiner Ausbildung und seiner beruflichen Tätigkeit kehrte er 2009 als Ruhestandsgeistlicher wieder in die Stadt am Regen zurück. Am Samstag feierte der beliebte Geistliche seinen 80. Geburtstag.

Konrad Brunner wurde in Bergham geboren und wuchs mit sieben Geschwistern auf. Nach dem Krieg kam er zu den Karmelitern in Schwandorf auf den Kreuzberg, als Vorbereitung auf das Gymnasium. Anschließend war Brunner in Regensburg auf dem Gymnasium, ebenfalls bei den Karmelitern. Hier besuchte er das Seminar im St. Theresianum, anschließend das "alte Gymnasium". Danach war an der Handelsschule Breitschaft in Regensburg, die er mit der Mittleren Reife abschloss.

Späte Berufung

Zwischenzeitlich wohnte Konrad Brunner wieder in Nittenau. Hier absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank, war universell in diesem Unternehmen, zu dem auch ein Lagerhaus gehörte, eingesetzt. Bereits damals habe er im Sinn gehabt, weiterzumachen, erzählt der Jubilar an seinem Ehrentag. Und so besuchte er die Spätberufenenschule Hirschberg am Haarsee bei Weilheim. Das Abitur legte er in Haßfurt am Main ab. Anschließend studierte er in Regensburg an der philosophisch-theologischen Hochschule.

1965 erfolgte die Priesterweihe. Als Kaplan fungierte Brunner in der Pfarrei Bodenwöhr zur Aushilfe. Danach war er, ebenfalls als Kaplan, in Kötzting tätig. Von 1972 an wirkte er als Pfarrer in Böbrach. 37 Jahre lang war er hier als Pfarrer tätig, ehe er 2009 in den Ruhestand versetzt wurde.

Torhüter und Stürmer

In Nittenau hilft er gerne aus und hält Messen. Der rüstige Pfarrer in Ruhe erzählt, dass er sportbegeistert ist. Früher hat er beim FC Kötzting und in Böbrach in der ersten Mannschaft Fußball gespielt. Sobald Fußballspiele in der Diözese ausgetragen wurden, war er mit von der Partie, eingesetzt als Torhüter, aber auch als Mittelstürmer. Gespielt hat er auch in der Prominentenauswahl, unter anderem mit Sepp Herberger. Auch Tischtennis zählte zu seinem sportlichen Betätigungsfeld.

Seine Geselligkeit spiegelt sich auch in der Mitgliedschaft sämtlicher Vereine in seinen früheren Wirkungsstätten wider. Und in Kötzting fungierte er bei Kolping auch als Präses. Seit 1993 ist Pfarrer Konrad Brunner Mitglied im Kapellenverein Muckenbach.
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