Rechtssicherheit gefragt

Klaus Beiderbeck, Vorsitzender des BLLV-Kreisverbandes Nittenau (links) hieß den verbandspolitischen Leiter der Rechtsabteilung des BLLV, Hans-Peter Etter, willkommen. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
30.03.2015
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Notengebung, Aufsichts-Regelungen, dazu Beamtenrecht: Lehrer müssen auch in juristischen Dingen gewappnet sein. Ein Fachmann gab Auskunft.

"Wir wollen unsere jungen Lehrer stärken", meinte Klaus Beiderbeck, Vorsitzender des BLLV-Kreisverbandes Nittenau, der den verbandspolitischen Leiter der Rechtsabteilung des BLLV, Hans-Peter Etter, nach Nittenau eingeladen hatte. Rund 30 Lehreramtsanwärter und Junglehrer waren seiner Einladung in die Grund- und Mittelschule gefolgt.

In seinem Referat "Schulrecht für Lehramtsanwärter und Junglehrer" informierte Etter über Probleme bei der Verbeamtung, sowie über alltägliche Themen von Bedeutung wie die Aufsichtsproblematik, die Notengebung, Ordnungsmaßnahmen oder "Fallstricke" bei Schullandheimaufenthalten sowie Fahrten oder Wanderungen. Der Fachreferent aus Starnberg zeigte auf, wie groß der Beurteilungsspielraum von Lehrern bei der Notengebung ist, oder welche Gründe dazu führten, dass beispielsweise ein Übertrittszeugnis angefochten werden könne.

Weiterhin erläuterte Etter den Verfahrensablauf bei der Verhängung einer Ordnungsmaßnahme. Insgesamt, so der Leiter der BLLV-Rechtsabteilung, hätte in den letzten Jahren die Zahl der Rechtsfälle erheblich zugenommen. Durch die Mitgliedschaft im BLLV könnten sich die Junglehrer im Notfall auf einen starken Partner verlassen.
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