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Eine positive Bilanz zogen die Grünen Nittenau, vor allem bezüglich der Wahlen. Vorsitzende Elisabeth Bauer gab den Ausblick auf 2015. Bild: sir
Lokales
Nittenau
19.12.2014
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Das Wahljahr 2014 hat den Grünen viel Arbeit beschert, vor allem auf lokaler Ebene. Sie haben nun im Stadtrat mit zwei Vertretern Fraktionsstärke. Der Hochwasserschutz rangiert im kommenden Jahr auf der Agenda weit oben.

Eine positive Bilanz zog der Ortsverband der Grünen bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Jakob. Geprägt war das ablaufende Jahr vor allem durch die Wahlen. Viele Ortsversammlungen zogen sich wie ein roter Faden durch die Berichte der beiden Vorsitzenden Christoph König und Elisabeth Bauer.

Beteiligt haben sich die Grünen auch am Ferienprogramm. Im November fand erneut das Gedenken des polnischen Zwangsarbeiters Zygmunt Marzec statt. Zum 25-jährigen Gründungsjubiläum der Ortsverbände Nittenau und Bruck habe eine Feier stattgefunden. Elisabeth Bauer ergänzte, dass viel Organisation hinter den Terminen zum Wahlkampf gesteckt habe. Für sie persönlich sei das ein richtiger Marathon gewesen. Bekanntermaßen haben die Grünen Fraktionsstatus erzielt. In den Stadtrat habe die Grünen-Fraktion eine Reihe von Anträgen eingebracht, unter anderem die Aufarbeitung der NS-Geschichte in Nittenau, die Änderung der Sitzungsgeld-Modalitäten, die Schaffung von Behindertenparkplätzen oder den Beitritt zum Lokalen Bündnis für Familien. Letzteres hatte Erfolg, Nittenau sei nun Mitglied, so Bauer. Mit eingebunden sind die Grünen beim ISEK-Projekt. Grünflächen im Bereich des Marktplatzes sollen entstehen. Beim Hochwasserschutz würden die Grünen darauf achten, dass Retentionsflächen entstehen.

Stadtrat Franz Probst bewertete er die Klausur in Weltenburg. Ein Schwerpunkt bildete dabei die Angerinsel. Im Frühjahr solle hier bereits eine Entscheidung fallen. Ausgeschrieben werde ein Investoren-Wettbewerb.

Zum Ausblick auf 2015 sagte Bauer, dass die Hochwassermaßnahmen von den Grünen begleitet würden, die Attraktivität für Bürger und Tourismus bewahrt werden müsse. Bemühen werde man sich weiterhin für den Einsatz eines hauptamtlichen Jugendsozialarbeiters. Weiterhin sollten die Themen im Ortsverband mit denen im Stadtrat verzahnt werden.

Kassier Jannik Horsted belegte die finanzielle Seite des Ortsverbands. Eine ordentliche Führung der Geldgeschäfte wurde ihm von den beiden Revisoren Franz Stadler und Franz Weber bescheinigt.
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