Starkes Bier und starke Sprüch'

Auf das Gelingen des Starkbierfestes stießen der Vorsitzende des Theater- und Festspielvereins, Albert Meierhofer (links), Bürgermeister Karl Bley (Zweiter von rechts), Frater Josephus (Franz Joseph Vohburger, rechts), der schwarzäugigen Bierengel (Sissy Vohburger, Vierte von rechts), Wirt Josef Jakob (Dritter von links) und Sebastian Jakob (Vierter von links) an. Bild: sir
Lokales
Nittenau
13.03.2015
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"Eine vierte Einlage wird es geben", steigerte Albert Meierhofer, Vorsitzender des Theater- und Festspielvereins Nittenau die Neugierde auf das Nittenauer Starkbierfest. Doch mehr Informationen darüber waren ihm bei der Starkbierprobe am Montagabend nicht zu entlocken.

So müssen sich die Starkbierfreunde bis Samstagabend gedulden, bis das erste Fass des "Panschators" im Gasthof Jakob offiziell angezapft ist.

Genauso verhalten zeigte sich Frater Josephus (Franz Joseph Vohburger), der nach dem ersten Schluck des dunklen Bocks spontan urteilte: "Das beste Starkbier der Welt". Meierhofer, der schwarzäugige Bierengel (Sissy Vohburger), Margareta Breuer und Dieter Heigl vom Festspielverein sowie Bürgermeister Karl Bley zeigten sich darin einig.

"Ein wahrer Göttertrank, ein Manna. Mit dem Bier kann man sich überall sehen lassen", versicherte Vohburger, "sogar auf der Stockenfels wurde es gelobt." Hier sei ihm der Straferlass für 1000 Jahre mitgegeben worden. Wirt Josef Jakob zeigte sich zufrieden ob dieses Lobes auf das Starkbier mit einer Stammwürze von 16,5 Prozent, gebraut mit Hallertauer Hopfen, acht Wochen lang gelagert. Es ist das 18. Starkbierfest. Doch der wichtigste Zubringer an Nachrichten fehlt diesmal, bedauerte Vohburger. Der Götzer Max sitzt bestimmt auf einer Wolke mit seiner Diatonischen und schaut auf das Starkbierfest nieder, meinte der Sprecher. Es sei viel passiert, man brauche nur in die Zeitung schauen, seit Weihnachten sei er am Sammeln von Informationen, sagte Vohburger, ohne nähere Einzelheiten zu nennen. Nur so viel: Das Grenweibl (Franziska Meißel) wird wieder dabei sein und der schwarzäugige Bierengel hatte ein paar Schwierigkeiten, auf dem Flugplatz zu landen, so Vohburger mit einem verschmitzten Schmunzeln und dem Schalk in den Augen.

Schon das 18. Fest

Bürgermeister Karl Bley sagte, dass das Starkbierfest fest im städtischen Veranstaltungskalender verankert sei. Er beglückwünschte den Theater- und Festspielverein zu der 18. Auflage, eingebunden in die Tradition des Gasthofs Jakob mit seiner Atmosphäre eines urtümlichen Oberpfälzer Wirtshauses, mit süffigem Starkbier zu den starken Sprüchen, gewürzt mit Einlagen. In altbewährter Weise werde das Stadtgeschehen unter die Lupe genommen.

Er hoffe, dass die Veranstaltung gut besucht sei und alle einen schönen unterhaltsamen Abend erleben werden.
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