Theater- und Festspielverein besichtigt Steinbruch
Gang in die Tiefe

Steinbruchbetreiber und Schirmherr Jörg Schwinger (Vierter von rechts) gab Auskunft. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
25.10.2014
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Die Abschlussfeier der 32. Geisterwanderungs-Saison begann für die Darsteller und Helfer des Theater- und Festspielvereins bereits am Nachmittag in Treidling. Der diesjährige Schirmherr des Festspiels, Jörg Schwinger, hatte zur Betriebsbesichtigung in seinen Steinbruch geladen.

Anfangs erläuterte er die Historie des Gesteinsabbaus in der Region, die von der Familie Schwinger seit fast 140 Jahren mitgeprägt wird. Im Jahre 1901 kaufte Kommerzienrat Karl Schwinger den Westbruch in Roßbach, zugleich Hauptbruch der Firma. Neun Jahre später wurde der große Steinbruch, der "Himmelleitenbruch" von Roßbach betrieben. 1962 pachtete die Firma Karl Schwinger den Steinbruch in Gumping. Jörg Schwingers Vater Horst kaufte 1974 den Steinbruchbetrieb in Treidling, der bis heute betrieben wird.

Schon in früheren Zeiten waren in diesem Raum kleinere Steinbrüche in Betrieb, in denen Pflastersteine geschlagen wurden. In Treidling werden die Rohstoffe Diorit, Granodiorit sowie Granit zu hochwertigen Gesteinskörnungen für die Bau- und Baustoffindustrie verarbeitet. Die Besuchergruppe zeigte sich angetan von der geologischen "Nachhilfestunde" und war überwältigt von der Größe und Tiefe des Bruchs.
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