Unfall auf Flugplatz Nittenau - Insassen unverletzt
Pilot und Passagier mit Schutzengel

Am Doppeldecker vom Typ "Kiebitz" entstanden bei dem Unfall auf dem Flugplatz NIttenau rund 50 000 Euro Schaden. Die Insassen blieben unverletzt. Bild: Götz
Lokales
Nittenau
03.11.2014
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Insassen wohlauf, Doppeldecker arg ramponiert: Ein Startunfall auf dem Flugplatz Nittenau-Bruck am Samstag zog nur Sachschaden nach sich. Der Pilot und sein Passagier kamen mit leichten Blessuren davon, die Rettungskräfte mussten nicht eingreifen.

Aus dem geplanten Rundflug bei strahlendem Wetter wurde nichts: Gegen 13.15 Uhr hob ein 55-jähriger Pilot aus Niederbayern samt gleichaltrigem Passagier mit seinem "Kiebitz" von der Startbahn ab, bemerkte dann aber, dass das Ultraleichtflugzeug aus unbekannten Gründen nicht genügend Höhe gewann. Der erfahrene Pilot brach den Start ab, drückte die Maschine wieder auf den Boden. Bei dem Manöver geriet der Doppeldecker über die Landebahn hinaus, schoss über die angrenzende Wiese. Auf dem weichen Untergrund knickte ein Fahrwerk weg, das Flugzeug drehte sich. Der Propeller touchierte den Boden, die Frontpartie des Doppeldeckers wurde erheblich beschädigt. Die ersten Schätzungen belaufen sich auf 50 000 Euro. Die Feuerwehren aus Nittenau, Bergham, Bruck und Bodenwöhr rückten an, dazu Polizei und Sanitäter. Auch das THW war alarmiert. Kreisbrandrat Robert Heinfling und Kreisbrandmeister Armin Jehl waren vor Ort. Die Rettungskräfte mussten nicht eingreifen. Das Flugzeug wurde mit einem Bagger geborgen und in den Hangar des Flugplatzes gebracht.
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