Viele Tore für guten Zweck

Die sechsten Klassen des Regental-Gymnasiums lieferten sich spannende Fußballspiele, traditionell zugunsten des Rainbow House of Hope in Uganda. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
27.05.2015
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Ganz im Zeichen des Fußballs stand der letzte Schultag vor den Pfingstferien am Regental-Gymnasium. Bereits zum neunten Mal trugen die sechsten Klassen ein Benefizturnier aus. Mit dem eindeutigen Sieger: das "Regenbogen-Haus der Hoffnung" in Uganda.

Ideale Wetterbedingungen begleiteten das Benefizspiel. Drei Mädchen- und drei Jungen-Mannschaften der sechsten Klassen lieferten sich spannende Duelle nach dem System "Jeder gegen Jeden", jeweils mit 15 Minuten Spieldauer. Wie im letzten Jahr absolvierten auch die Lehrer ein Spiel für die gute Sache.

Elfmeter entscheiden

Bei Alois Erlmaier, Religions- und Lateinlehrer und 2006 der Initiator dieser Spiele, liefen die organisatorischen Fäden zusammen. Zählen konnte er auf die zahlreichen Helfer, vor allem auch auf die Schiedsrichter, die darauf achteten, dass alles mit rechten Dingen zuging. Viel Applaus bekamen die Lehrkräfte, die sich mit ihren sportlichen Leistungen durchaus sehen lassen konnten. Das letzte Spiel bestritt Argentinien gegen Italien. Da die letzte Spielminute etwas turbulent verlief, setzte Erlmaier kurzerhand ein Elfmeterschießen an. Mit Spannung verfolgten die Schüler die Entscheidung, die mit 2:1 für Italien endete. Jubel und Enttäuschung hielten sich die Waage.

Bei der Siegerehrung erhielten alle Schülermannschaften eine Urkunde. In der Jungen-Gruppe sicherte sich Brasilien (Klasse 6a) den Titel des Weltmeisters. Auf Platz zwei folgte England (6b). Dritter wurde Spanien (6c). In der Mädchen-Gruppe setzte sich Italien (6a) an die Spitze. Rang zwei belegte Argentinien (6c),vor Deutschland (6b).

Zukunft bieten

Sieger aber war aber vor allem das Rainbow House of Hope (RHU) in Uganda. Seit Jahren unterstützt das RTG diese Organisation, die sich Straßenkindern in Uganda annimmt und ihnen eine Zukunft bietet.

Der Verkaufserlös setzt sich aus Essen und Getränken sowie Spenden zusammen. Lehrer und Schüler freuen sich, wenn sie auf diese Weise Kindern helfen können, mit denen es das Leben nicht so gut meint.
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