Von wegen "nix los"

Lokales
Nittenau
04.12.2014
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Langeweile allenthalben, die Musik spielt in Regensburg. Angesichts von 286 gemeldeten Veranstaltungen im ablaufenden Jahr dürfte diese Kritik ins Leere zielen. Auch 2015 stehen große Ereignisse in der Stadt am Regen auf dem Programm.

Zum Jahresende trifft sich Bürgermeister Karl Bley mit den Vereinsvertretern, um Rückschau zu halten und vorauszublicken. Zusammen mit Hermann Riedl vom Touristikbüro zog er am Mittwochabend in der Hotelgaststätte Pirzer Bilanz, und die fiel beeindruckend aus.

Feste und Konzerte

Für 2014 wurde an das grandiose Konzert des Orchesters am Singrün erinnert, ebenso an die Theateraufführungen des Festspielvereins und der Trachtler. Das Volksfest, die Hofer Konzerte, das Open Air des "Regental Sound" in Neuhaus und das vierte "NitKid"-Fest der Stadt waren weitere Höhepunkte. Auf Interesse stießen die Sonderausstellung im Stadtmuseum, der kulinarische Abend auf dem voll besetzten Marktplatz und der Regental-Lauf des TSV. Die deutschen Meisterschaften der Turngruppen seien ebenfalls erwähnt und die Geisterwanderung hat sich längst als Aushängeschild etabliert. Darüber hinaus boten die Vereine jede Menge Veranstaltungen. Bis Jahresende stehen noch der Weihnachtsmarkt mit Konzert, das Adventsingen und ein Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs vom 28. Dezember 1944 auf der Agenda.

Das Ferienprogramm 2014 war mit 60 Veranstaltungen gut gefüllt. Besonders die Fahrten des Kreisjugendamtes stießen wegen der geringen Kosten auf enormes Interesse. Zehn Veranstaltungen boten die städtischen Einrichtungen an, zwölf waren kostenlos. 29 Vereine und Organisationen beteiligten sich. Im Vorjahr waren es 35. In der Vorschau wurde auf das Oberpfälzer Gardetreffen am 4. Januar sowie den Auftritt von Monika Gruber am 20. März verwiesen. Die Schützengesellschaft 1865 feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Zudem sind das Volksfest und das Truckerfest geplant.

Die Beerdigungen

Karl Bley dankte den Vereinen für ihr großes Engagement das ganze Jahr über. Die Stadt könne sich mit ihren kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten sehr wohl sehen lassen. Informationen gab es noch zur bayerischen Ehrenamtskarte. Hier sollten die Vereine selbst verdiente Persönlichkeiten melden.

Die Förderrichtlinien und das Führungszeugnis wurden ebenfalls angesprochen. Bei der Diskussion kam erneut die musikalische Begleitung bei Beerdigungen zur Sprache. Eruiert werden soll eine Lösung unter Einbeziehung des Bestattungsunternehmens.
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