Wasser aus dem Wald

Die Künstlerin Edeltraud Göpfert, Werkleiter Hermann Gruber von "Waldwasser", Bürgermeister Karl Bley, Schulleiterin Petra Weindl und Landrat Thomas Ebeling (von links) erfreuten sich bei der Enthüllung an der einzigartigen Gestaltung des Trinkbrunnens. Bilder: Schieder (2)
Lokales
Nittenau
27.06.2015
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Wasser ist der perfekte Durstlöscher. Es erfrischt, ohne das Kalorienkonto zu belasten. Das Lebensmittel Nummer eins wird im Regental-Gymnasium durch einen Waldwasser-Brunnen attraktiv angeboten.

Im Beisein von Ehrengästen wurde der Brunnen feierlich enthüllt. Die beiden Geistlichen, Adolf Schöls und Reiner Eppelein, spendeten ihm den kirchlichen Segen.

Schulleiterin Petra Weindl hieß neben den Geistlichen Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Karl Bley, Werkleiter Hermann Gruber von Waldwasser-Wasserversorgung Bayerischer Wald und die Künstlerin Edeltraud Göpfert willkommen. Überrascht reagierten die Gäste angesichts des Ambientes, an dem die Big-Band unter Leitung von Barbara Vielberth-Baer und der Chor des RTG gehörigen Anteil hatten.

Maximal eine Woche

Petra Weindl dankte für die finanzielle Unterstützung, die dem Projekt Trinkbrunnen zuteil geworden sei. Dies seien Privatpersonen, die ungenannt bleiben wollten, Elternbeirat und Förderverein. Landrat Thomas Ebeling begrüßte die Installation des Brunnens - eingebettet in Kunst - und freute sich daher schon auf die "Rundreise" durch die Aula.

"Ohne Essen kann ein Mensch im Durchschnitt einen Monat überleben, ohne Wasser lediglich maximal eine Woche", betonte Bürgermeister Karl Bley. Bezogen auf das Projekt Trinkbrunnen ließ er wissen, dass es eine landkreisübergreifende Verbindung gebe. Die Stadt Nittenau besitze ein eigenes Trinkwasserwerk. Die Einrichtung "Waldwasser" biete Überwachungssysteme und Software an. Beides nutze Nittenau. Somit sei die Verbindung hergestellt.

In kommunaler Hand

Werkleiter Hermann Gruber führte aus, dass "Waldwasser" eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, kommunal und ohne Gewinnabsicht sei. In Bayern funktioniere dies gut. Vor einigen Jahren habe man mit den Brunnen als EU-Projekt begonnen, seitdem seien viele installiert worden. "Das Wasser soll in kommunaler Hand bleiben. Bereits den Kindern muss die Qualität des Wassers bewusst werden", meinte Gruber.

Künstlerin Edeltraud Göpfert erläuterte, dass die Gestaltung davon abhängig gewesen sei, dem "Waldwasser" gerecht zu werden. Heraus kam eine Quelle mit einem riesigen Waldblatt. Dieses Wasser schmecke einfach anders als aus einer herkömmlichen Leitung. Das Blatt wurde aus Bronze gefertigt. Der Stein, ein Granit, stammt aus dem Bayerischen Wald. Das Glas wurde auch dort gegossen und soll an den Wald erinnern. Jeder Brunnen ist gekennzeichnet. Der Brunnen am RTG trägt die Nummer 32.
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