Wechsel an der VdK-Spitze

Alois Jehl (Vierter von links) ist neuer Vorsitzender des VdK-Ortsverbands Nittenau. Er löst damit Erich Olthoff (Zweiter von rechts) ab. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
16.03.2015
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Es war die letzte Jahreshauptversammlung, die Erich Olthoff als Vorsitzender eröffnete. Die Nachfolge im Vorsitz ist mit Alois Jehl geregelt. Durchwegs positiv gestaltete sich die Bilanz des mitgliederstarken VdK-Ortsverbandes.

Der letzte Tätigkeitsbericht von Erich Olthoff bei der Jahreshauptversammlung in der Hotel-Gaststätte Pirzer umfasste die vielen Aktivitäten des Ortsverbandes, an denen sich stets zahlreiche Mitglieder beteiligten. Die Palette reichte vom Grillabend über den Tagesausflug, bis hin zu zehn VdK-Sprechtagen vor Ort, ebenso vielen Seniorennachmittagen, Haus-Spendensammlungen und elf Vorstandssitzungen. Nach 29 Zugängen, 19 Austritten oder Ummeldungen sowie acht Todesfällen belaufe sich der aktuelle Mitgliederstand auf 462 Personen, so der Sprecher. Bürgermeister Karl Bley zollte dem VdK als größtem Sozialverband Respekt. Er nannte dabei den Einsatz des Verbandes bei zahlreichen Fragen. Der VdK finde auch Gehör bei den übergeordneten Stellen, so Bley. Die örtlichen Aktivitäten seien ein wichtiger Punkt im gesellschaftlichen Leben. Bley dankte Erich Olthoff und dem Vorstand für den großartigen Einsatz. Olthoff stand seit 2002 an der Spitze des VdK-Ortsverbandes Nittenau.

Die Altersarmut

Stellvertretender Kreisvorsitzender Rudolf Stegerer stellte die kompetente Beratung in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten besonders heraus. Er zeigte auf, dass immer mehr Beschäftigte von ihrer Arbeit nicht mehr leben könnten. "Wer im Arbeitsleben dauerhaft auf staatliche Zusatzleistungen angewiesen ist, läuft große Gefahr, in einen Armutsteufelskreis zu geraten", so Stegerer.

Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis: Neuer Vorsitzender ist Alois Jehl. Als zweiter Vorsitzender fungiert Franz Zilch, als Schriftführer Konrad Fellner. Zum Vertreter der jüngeren Mitglieder und Jugendbeauftragten wurde Klaus Mascha gewählt, Frauenbeauftragte ist Rosa Hoffmann. Beisitzer sind Josef Schönhammer und Erich Olthoff. Auch Rudolf Stegerer dankte Erich Olthoff für seine Verdienste.
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