Wieder gute "Aussichten"

Revierleiter Gerhard Kerscher steht auf der wieder intakten Riedelhöhe. Er hat eine Menge Arbeit in die Schaffung dieses neuen Aussichtspunktes investiert. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
23.07.2015
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Versteckt in den ausgedehnten Laubmischwäldern des Gailenbergs halten die Staatsforsten für Wanderer einige Attraktionen vor. Revierleiter Gerhard Kerscher brachte diese in den letzten Jahren wieder auf Vordermann. Er schuf einen weiteren Anziehungspunkt.

Vor allem die Geländerabsicherungen gegen Sturz, also vorrangig Verkehrssicherungsmaßnahmen, standen im Vordergrund. Jetzt bietet auch die Riedelhöhe, ein gemauerter Aussichsturm auf Naturfelsblöcken, wieder sicheren und freien Blick in das Grenzgebirge des Oberpfälzer und Bayerischen Waldes. Kerscher hat dazu über Pflegemaßnahmen den freien Ausblick geschaffen. Damit ist das Urlaubs- und Erholungsgebiet im Regental um ein lohnendes Wanderziel reicher.

Neben dem fantastischen Ausblick über das Regen- in das Naabtal bis nach Schwandorf und Wackersdorf vom sogenannten Peilnstein gibt es also jetzt einen zweiten Blickfang. Die Riedelhöhe ist südlich des mit seinem Regenschutzpavillon bekannten Knotenpunktes am Hohen Stein in der Staatswaldabteilung Grünangerl direkt neben einer schmalen Forststraße über einen kurzen Pfad zu finden. Gleich in der Nähe kann der Wanderer auf der anderen Wegeseite auf dem Wackelstein seine Körperschwingungen verspüren, wenn er spingend genügend Gewicht auf den Felsblock überträgt. Die Franzenshöhe nahe dem Peilnstein lohnt ebenso einen Besuch, bevor es zur Einkehr nach Marienthal bergab geht.

In Kooperation

Die Bayerischen Staatsforsten finanzieren über den Fördermitteltopf der besonderen Gemeinwohlleistungen gezielt Erholungs- und Naturschutzmaßnahmen in ihrem Bereich. Dazu gibt es eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem jeweils zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in diesem Raum mit dem Forstbereich des Landkreises Regensburg mit Sitz in Pielenhofen.

Forstbetriebsleiter Thomas Verron legt laut Presseverlautbarung bei der Begutachtung der baulichen Maßnahme Wert auf die Feststellung, dass die Bayerischen Staatsforsten nicht nur Holzwirtschaft betreiben, sondern das gesamte Spektrum des Natur- und Erholungsraums Staatswald im Fokus haben. So sei es ein Glück, mit Gerhard Kerscher aus Stefling einen einheimischen Revierförster in den eigenen Reihen zu haben, der im Zuge der Waldbewirtschaftung stets ein Auge auf und eine zupackende Hand für seinen Heimatraum habe. Kerscher sei als engagierter Natur- und Kulturgutschützer, wie auch bei Waldführungen als Waldpädagoge bekannt .
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