Zweiter Bürgermeister berichtet bei CSU-Versammlung über Projekte in der Stadt - Treue ...
In Erwartung einer regen Bautätigkeit

Bezirksrat Dr. Thomas Brandl (Zweiter von rechts) und zweiter Bürgermeister Albert Meierhofer (links) zeichneten Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zur CSU aus. Bild: heg
Lokales
Nittenau
29.09.2014
3
0
Ganz im Zeichen der Ehrung langjähriger Mitglieder nach einem Wahlmarathon stand die Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Bleich-Kaspeltshub. Ortsvorsitzender Willi Sturm, zweiter Bürgermeister Albert Meierhofer und Bezirksrat Dr. Thomas Brandl gestalteten den Ehrentag. Sturm gab seinen Rückblick und informierte über den Sachstand der ab 2015 beginnenden Kanalbaumaßnahmen der Ortschaften Entermainsbach, Neuhaus, Öd, Tiefenhof und Kaspeltshub, die in Teilabschnitten erfolgen sollen. Sturm ging auch kurz auf die Bürgerliste Nittenau-Bruck-Bodenwöhr der Kommunalwahlen ein, die für Turbulenzen gesorgt hatte. Leider, so Sturm, wurde sie von den Bürgern nicht so angenommen, wie man dies erwartet hätte. Dass die Zusammenarbeit im Stadtrat derzeit gut funktioniere, so Sturm weiter, hänge mit der Koalition CSU-SPD zusammen.

Zwar habe man sich im Vorfeld ebenfalls mit den Freien Wählern getroffen, doch schon bei den ersten Sondierungsgesprächen stellte sich heraus, dass keine konstruktive Zusammenarbeit möglich sei. Albert Meierhofer kritisierte eine ihm unterstellte argwöhnische Betrachtung im Zusammenspiel mit der SPD und auch von einem Schmusekurs könne nicht die Rede sein. Bei den Koalitionsverhandlungen mit den Freien Wählern sei es vornehmlich um Posten und weniger um Sachthemen gegangen.

Seine Arbeit als stellvertretender Bürgermeister mache ihm Spaß, erstmals seit 1996 stelle die CSU wieder einen Bürgermeister, wenn auch in Stellvertretung. Dass in Nittenau auch etwas vorangeht, belegte Meierhofer detailliert. Das Jugendheim wurde abgerissen, am Marktplatz kommt die alte Pfarrhofmauer weg, die Gebäude am Baywa-Gelände stehen ebenfalls kurz vor dem Abriss und auf der Angerinsel werden die Gebäude 3 und 5 beseitigt. Ein "Haus des Flusses" mit Saal, Hotel und Informationsstelle sei dort vorstellbar. Seine Forderung: "Die Angerinsel muss für jedermann zugänglich bleiben." Als Ersatzbauten seien Pfarrhof und Jugendheim bereits in Planung, auf dem Baywa-Gelände gebe es noch keine konkreten Pläne, jedoch sei dort ein Einzelhandelsareal im Gespräch.

Ambulanter Anlaufpunkt

Bezirksrat Dr. Thomas Brandl informierte über Aufgaben und Finanzvolumen des Bezirkes. Medizinische Einrichtungen befänden sich flächendeckend in der Oberpfalz verteilt. Man unterstütze aber auch kulturelle und sportliche Verbände. In seiner Eigenschaft als Gesundheitsreferent forderte Brandl zusätzlich einen ambulanten Anlaufpunkt in der Schwandorfer Region.

Abschließend wurden langjährige Mitglieder mit Urkunde und Ehrennadeln ausgezeichnet: für 25 Jahre Reinhold Hochmuth und Willi Sturm und für 40 Jahre Eduard Hochmuth, Karl Schmid, Johann Jobst sowie Johann Bemmerl.
Weitere Beiträge zu den Themen: Koalition (5296)September 2014 (8406)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.