Zwischenberichte zu Großprojekten Regenbrücke und BayWa-Gelände
Neue Brücke und Märkte

Die große Regenbrücke ist in die Jahre gekommen, sie muss einem neuen Bauwerk weichen. Bild: Götz
Lokales
Nittenau
22.10.2014
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Neubau der großen Regenbrücke und künftige Nutzung des ehemaligen BayWa-Geländes: In den nächsten Jahren wird sich in der Stadt am Regen eine Menge tun. Nun liegen die Zwischenberichte zu diesen Großprojekten vor.

Der Stadtrat erfuhr bei seiner Sitzung am Dienstagabend zunächst den Sachstand zum Bau der neuen großen Regenbrücke. Hier befindet sich das Staatliche Bauamt in enger Abstimmung mit den Kollegen der Wasserwirtschaft. Der Blick richtet sich dabei auf den Hochwasserschutz.

Die neue Brücke mit einer Länge von etwa 110 Metern wird im wesentlichen auf der alten Trasse errichtet, wobei eine Entschärfung der Kurve in Betracht gezogen wird. Das Bauwerk soll auch mit beidseitigen Gehwegen in einer Breite von zwei Metern und Schutzstreifen für die Radfahrer versehen werden.

Bei der Ausführung spielt unter anderem die Optik eine Rolle. Zur Disposition stehen die Pylonen-Lösung und die Bogenversion, zwei Varianten in Stahlkonstruktion. Aufgrund der relativ langen Bauzeit wird es ohne Ersatzquerung des Regens nicht gehen. Über das Zeitfenster und die Kosten lässt sich zurzeit noch nichts sagen.

Auch Drogerieartikel

Zur Umsetzung des Projekts auf dem ehemaligen BayWa-Gelände bedarf es einer Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines Bebauungsplanes "Regentalstraße I". Diesen Beschluss fassten die Räte einstimmig.

Zuvor hatte der Vertreter des Bauträgers die Sachlage geschildert. Demnach sollen nach dem Abriss der bestehenden Gebäude zwei Fachmärkte (Drogerie- und Textilfachmarkt) und ein Lebensmittelmarkt auf dem knapp 8500 Quadratmeter großen Areal angesiedelt werden. Die separate Erweiterung des angrenzenden Netto-Marktes ist damit vom Tisch.

Die Realisierer des Projekts gehen davon aus, dass die entsprechenden Mietverträge bald unterschrieben werden können. Durch die Maßnahme wird den Ausführungen der Ratisbona-Bauträger zufolge die Innenstadt gestärkt.

Auf gutem Weg

Die Nittenauer sind Vorreiter in Sachen "Nutzung der Erneuerbaren Energien". Der Zwischenbericht zum Energienutzungsplan verdeutlichte dies. Andreas Schuster vom Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden attestierte der Stadt beachtliche Fortschritte. Die Bilanz 2012 weist demnach beim Strom einen Bezug von 54 Prozent aus erneuerbaren Energien auf.

Bei der Wärmeproduktion waren es 25 Prozent. Der Ausstoß an Kohlendioxid belief sich auf 39 000 Tonnen, also knapp 4,5 Tonnen pro Einwohner im Jahr. Die weitere Senkung dieses Wertes ist das erklärte Ziel der Verantwortlichen. Durch entsprechende Maßnahmen soll es vorangetrieben werden.
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