Bauausschuss erlässt Anordnung für Teile des Heidewegs
Halteverbot soll Verkehr erleichtern

Politik
Nittenau
02.06.2016
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Am Heideweg wird künftig ein Halteverbot gelten. Das beschloss der Bauausschuss des Stadtrates. Eine provisorische Regelung hatte sich bewährt.

Mit einer Reihe von Bauanträgen hatte sich der Bau- und Umweltausschuss Nittenau in seiner Sitzung am Dienstag zu beschäftigen. Es bestand kaum Diskussionsbedarf. Zweiter Bürgermeister Albert Meierhofer leitete für den sich in Urlaub befindenden Bürgermeister Karl Bley die Sitzung, bei der alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden.

Auffüllung genehmigt


Der Bauantrag von Günther Götzer zum Auffüllen von Flächen im Weihertal in der Gemarkung Nittenau wurde gebilligt. Werner Götzer nahm an dieser Abstimmung nicht teil. Eine Bauwerberin aus Brunn kann eine Lagerstätte mit Büro und WC sowie eine Doppelgarage und ein Nebengebäude in der Gemarkung Fischbach errichten. Auch kann ein Ehepaar aus Nittenau in der Bodensteiner Straße einen Anbau an ihre Garage tätigen und einen Schuppen bauen.

Geschlossen stimmte das Gremium für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Bergham. Die Genehmigung für einen Anbau an ein Wohnhaus in Tiefenhof wurde erteilt. Kenntnis nahmen die Räte von den Bauanträgen, die im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelt wurden. Im Einzelnen waren dies Bauanträge zum Neubau einer Verkaufs- und Lagerhalle mit Büroräumen im Gebiet Hirschenbleschen und zur Errichtung eines Carports im Annahaidweg.

Neues Betriebsgebäude


Behandelt wurde der Bauantrag zum Neubau eines Betriebsgebäudes mit Betriebsleiterwohnung auf dem Schlingmann-Areal II. Ein Bauwerber möchte eine Einfriedung aus Gambionen und Doppelstahlmatten, ebenfalls auf dem Schlingmann-Areal II errichten. Ein weiterer Bauantrag konzentrierte sich auf die Errichtung eines Carports im Gebiet "Süd III". Positiv beschieden wurde die Bauvoranfrage bezüglich einer Errichtung eines Geräteschuppens in Fischbach. Die Firma Krones hat die Ausweisung eines Halteverbotes im Bereich der ehemaligen Helgert-Halle beantragt. Begründet wurde dieser Antrag damit, dass mehrmals in der Woche Lastkraftwagen nur sehr erschwert in das Firmengelände ein- oder ausfahren können, weil parkende Autos die Fahrbahn erheblich einengen.

Ähnliche Probleme am rückwärtigen Heideweg haben in der Vergangenheit die Verwaltung veranlasst, dass man Halteverbotsschilder im Bereich des Wendehammers bis zur Einmündung in die Böhmerwaldstraße aufgestellt hatte.

Diese Maßnahme habe sich bewährt, daher solle nun das Verbot offiziell angeordnet werden. Beschlossen wurde, dass im Heideweg bei der ehemaligen Helgert-Halle ein Halteverbot ausgewiesen wird. Auch im westlichen Abschnitt des Heideweges werde ein Halteverbot angeordnet, um den Zulieferverkehr zu ermöglichen. Beim Punkt "Anfragen" fragte Stadtrat Willi Sturm, warum der Hochweg nicht komplett geteert worden sei? Meierhofer antwortete, dass es sich um eine Kanalbaumaßnahme gehandelt habe und um keine Straßenausbausache. Es sei tatsächlich nur da geteert worden, wo aufgegraben worden war. Ob Leerrohre eingebracht worden seien, das wisse er nicht, so Meierhofer.

Im Zeitplan


Gerald Fendl-Binner sprach die Linde auf dem Dorfplatz in Fischbach an, durch die Äste sei die Sicht zum Brunnen stark eingeschränkt. Hier wolle man den Bauhof zu Rate ziehen, so Meierhofer. Jürgen Kuprat wollte Auskunft zum Sachstand Breitbandausbau haben. Geschäftsleiter Jakob Rester sagte, man gehe davon aus, dass die Telekom im Zeitplan liege. Im Namen des Gremiums gratulierte Meierhofer Willi Sturm zur Verleihung der Goldenen Ehrenamtskarte.
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