Bauausschuss sieht sich Baugebiet Rosenstraße II an
Räte auf Besichtigungs-Tour

Die Mitglieder des Bauausschusses machten sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten im Baugebiet Rosenstraße II. Fragen wurden laut, die demnächst geklärt werden müssen. Bild: sir
Politik
Nittenau
22.09.2016
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Bequem, gemütlich und viel Platz. Zu diesem Urteil kamen die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses, als sie die Campingfässer besichtigten. In der Sitzung waren sich die Räte hingegen nicht bei allen Punkten einig.

Vor der Sitzung nahmen die Ausschuss-Mitglieder auch das Baugebiet Rosenstraße II in Augenschein. Weil noch genügend Zeit war, machten sie zudem einen Abstecher zur Baustelle Regentalstraße. Bei der Sitzung im Rathaus hatten es die Räte zunächst mit einer Reihe von Bauanträgen zu tun. Unter anderem kam es zu folgenden Entscheidungen: In Bleich darf ein Bauherr sein Einfamilienhaus mit Nebengebäude errichten. Ein weiterer Bauwerber kann sein Einfamilienhaus mit Doppelgarage in Bergham in Angriff nehmen. Ein Einfamilienhaus mit Garage und Carport entsteht demnächst ebenfalls in Bergham. In Nittenau wurde die Errichtung einer Garage und eines Nebengebäudes genehmigt.

Die Stadt leitete einige Bauanträge weiter. Darunter auch einen, der einen Neubau eines Kinderhauses in Nittenau zum Inhalt hat. Schwierig gestaltete sich die Bauvoranfrage der Bauherrengemeinschaft Hof/Haschke zum Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit vier Gewerbe- und 22 Wohneinheiten in Nittenau. Konflikte mit den Nachbarn könnten nicht ausgeschlossen werden, hieß es in der Sitzung. Die Antragsteller haben einen umfangreichen Antrag auf Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans gestellt. Die Anfrage wurde zurückgestellt.

Abbau der Telefonzelle


Die Firma Reber Projektbau UG aus Reichenbach ließ in einer Bauvoranfrage klären, ob sie zwei Mehrfamilien- (mit je acht Wohneinheiten) und zwei Einfamilienhäuser mit Doppelgaragen in Bergham errichten darf. Das Gremium stimmte zu. Mehrheitlich abgelehnt wurde hingegen die Bauvoranfrage zum Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit je acht Wohneinheiten. Außerdem ging es um ein Schreiben der Telekom, die den Abbau der öffentlichen Telefonzelle in der Regentalstraße 10 im nächsten Jahr ankündigte. Das Gremium sprach sich dagegen für den Erhalt aus.

Im Stadtkern weisen einige Bäume starke Wuchsschäden auf, etwa die Ahornbäume auf dem Kirchplatz und am südlichen Brückenkopf der kleinen Regenbrücke, wo die Stadt aufgrund der Verkehrssicherungspflicht zum Handeln angehalten ist. Die Beseitigung der dürren Bäume mit Ersatzbepflanzung sei Mitte Oktober vorgesehen, hieß es.

In Abstimmung mit dem städtischen Gärtner werden die empfohlenen Neupflanzungen einer Eiche oder Linde am Kirchplatz und von zwei Säulenbuchen oder Ahornbäumen in die beiden Grünflächen am südlichen Brückenkopf erfolgen. Der Beschluss kam mit einer Gegenstimme zustande.
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