CSU Fischbach feiert 70-jähriges Bestehen
Ehrengast zum Jubiläum

Zum Jubiläum der CSU Fischbach kamen viele Ehrengäste und langjährige Mitglieder (von links): Martina Englhardt-Kopf, Albert Herzog, Josef Hochmuth, Dunja Kümmel, Helmut Süß, Barbara Ruhland, Albert Deß, MdEP und MdB Karl Holmeier. Bild: heg
Politik
Nittenau
27.05.2016
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Etwa 60 Gäste feierten mit dem CSU-Ortsverband Fischbach das 70-jährige Bestehen im Gasthaus "Zur Sonne" in Brunn. Ortsvorsitzender Albert Herzog begrüßte den Europaabgeordneten Albert Deß als Ehrengast, aber auch der Bundeswahlkreisvorsitzende Karl Holmeier schaute vorbei.

-Fischbach. Herzog erinnerte an die Nachkriegszeit, wo bereits am 30. Juni 1946 der spätere Vorsitzende Johann Lang zur CSU beigetreten sei. Obwohl in dieser besonderen politischen Lage im damaligen Nachkriegsdeutschland keine Aufzeichnungen vorgenommen wurden, berichtete Lang zu seinen Lebzeiten (verstorben ist er im Dezember 2006) von seinem Vorgänger Xaver Schmid aus Nerping, mit dem er gemeinsam die CSU vor Ort aufgebaut hatte. Lang war nach Schmid von 1954 bis 1956 Ortsvorsitzender, ihm folgte Lorenz Drexler bis 1985.

Akzente und Impulse


Schließlich übernahm Franz Jobst, der bei einem Unfall einen Tag vor Heiligabend im Jahr 1996 bei einem Unfall starb. In Oberviechtach, wo er als S1-Offizier stationiert war, wurde daraufhin die Stiftung "Franz-Jobst-Hilfe e.V. " ins Leben gerufen, mit dem Ziel, unverschuldet in Not geratene Soldaten und deren Familien schnell und unbürokratisch zu helfen. Der damalige JU-Vorsitzende Jakob Rester aus Brunn übernahm nach dem Tode Jobsts vorerst kommissarisch, ab März 1997 ganz offiziell. Jobst kehrte aber ein Jahr später, im September 1998, der CSU den Rücken. Von da an übernahm Herzog das Ruder und ist mittlerweile seit 17 Jahren Vorsitzender und seit 20 Jahren im Stadtrat.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Martina Englhardt-Kopf gratulierte zum Jubiläum. Viele Akzente und Impulse kämen aus den Reihen der CSU. Der Europa-Parlamentarier und Agrarexperte Albert Deß wusste seit der Gründung des damaligen Partei- und Gründungsvorsitzenden Josef Müller einige Anekdoten zu berichten. Er sprach auch über etliche überregionale Themen.

Urkunden für Treue


Auch MdB Karl Holmeier ist der Meinung, dass zugunsten der Landwirtschaft knallhart gegen Rabattschlachten der Lebensmittelkonzerne vorgegangen werden müsse. Seitens der Türkei dürfe man sich nicht erpressen lassen, so Holmeier. Im Hinblick auf die Bundestagswahlen 2017 würden Themen wie zukunftssichere Rentensysteme, Mütterrente und Flexi-Rente, Krankenversicherung, wirtschaftliche Entwicklung sowie die Steuersenkung für untere und mittlere Einkommen zu den Schwerpunkten gehören, informierte Holmeier. Abschließend sagte er, dass er wieder für den Bundestag kandidieren wolle. Die Aufstellungsversammlung wird am 17. November in der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald stattfinden.

Urkunden und einen CSU-Bocksbeutel für langjährige Treue erhielten Josef Hochmuth für 30 Jahre, Helmut Süß für 15 Jahre und Dunja Kümmel für zehn Jahre.
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