Konzept für Raiffeisenstraße
Wohnanlage für Senioren

Politik
Nittenau
31.03.2016
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Aus dem medizinischen Dienstleistungszentrum an der Raiffeisenstraße wurde nichts, jetzt steht der nächste Investor parat: Auf dem Grundstück sollen drei Gebäude für seniorengerechtes Wohnen entstehen. Dem Bauausschuss des Stadtrates lagen am Dienstag zwei Entwürfe vor.

Die Verträge waren schon unter Dach und Fach, das städtische Grundstück an der Ecke Regental-/Raiffeisenstraße so gut wie verkauft, dann kam plötzlich der Rückzieher. Aus dem medizinischen Zentrum wurde nichts. Nun hat Bürgermeister Karl Bley einen Immobilien-Profi aus einem Stadtteil kontaktiert, der auf der knapp 2700 Quadratmeter großen Fläche in seniorengerechtes Wohnen investieren will. Dem Ausschuss lagen zwei Alternativen in Form einer Bauvoranfrage vor: Entweder ein einzelner, L-förmiger Komplex oder drei Gebäude, die sich auf dem Grundstück verteilen. Die Einzelgebäude sagten dem Ausschuss mehr zu, auch wenn Werner Götzer (SPD) mögliche Schwierigkeiten mit der Anbindung über die Regentalstraße ansprach. Die wären wohl zu lösen. Der Ausschuss sprach sich für die Dreier-Variante aus, auf dieser Grundlage wird der Investor nun weiter planen.

Reisinger baut neue Halle


Auch auf der Gewerbeschiene tut sich was in der Stadt: Die "Reisinger Drucktechnik" will eine zusätzliche, etwa 20 mal 20 Meter große Halle an ihrem Standort zwischen Jägerweg und Walderbacher Straße bauen. Der Ausschuss hatte nichts einzuwenden. Lager, Verpackung und ein Raum zum Bekleben von Lkw und Pkw sollen hier unterkommen.

An der Thanner Straße südlich des Kreisels will Rudolf Herrmann ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage errichten. Das Grundstück liegt im Außenbereich, auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht ein Gebäude. Die Erschließung mit Wasser und Kanal wäre laut Josef Fellner vom Bauamt mit einigem Aufwand möglich - die Kosten müsste der Bauwerber tragen. Heinrich Hofstetter (FW) sprach sich dagegen aus, "mitten in der Flur" ein Gebäude zuzulassen, fand aber nur einen Mitstreiter. Der Ausschuss billigte die Voranfrage mit 9:2 Stimmen. Einstimmig wurde die Anfrage von Franz Heigl positiv beschieden, der am Rand des Bebauungsgebietes Süd 1 ein Einfamilienhaus errichten will.

Eine Bausünde


Doris Weiß will an ihr Haus nahe des Regenknies anbauen und einen Geräteschuppen errichten. Für Bürgermeister Karl Bley ist und bleibt das Gebäude eine Bausünde aus vergangenen Zeiten. Ein Anbau würde seiner Meinung nach den Zustand nur verfestigen. Eine Mehrheit fand er nicht. Mit 8:3 Stimmen wurde dem Antrag stattgegeben. Neues Bauland soll in Fischbach entstehen: Ein etwa 40 Meter breiter Streifen am Ortsrand südlich der Sandstraße soll über eine Einbeziehungssatzung ausgewiesen werden. Der Ausschuss empfahl dem Stadtrat, das Verfahren einzuleiten.
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