Stadt hakt Bauprogramm 2015/16 ab
Viel Geld für Infrastruktur

Großes Interesse besteht am Baugebiet Stefling West II. Von dessen gelungener Teilerschließung überzeugten sich (von links) Dieter Jehl vom Bauhof, Erwin Schreiber von der Stadtverwaltung, Bürgermeister Karl Bley, Josef Fellner vom städtischen Bauamt, Hans Sturm von der gleichnamigen Firma und Planer Paul Nemeth von Bauer Beratende Ingenieure (Regensburg). Bild: sir
Politik
Nittenau
05.08.2016
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"Wir tragen der Nachfrage Rechnung", sagte Bürgermeister Karl Bley bei der Abnahme des Bauprogramms 2015/16. Im Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbau gab es einiges abzuarbeiten. Die Nachfrage nach Grundstücken ist ungebrochen.

So sind im Baugebiet Stefling II, kaum teilweise erschlossen, bereits die Hälfte der zehn Bauparzellen verkauft. Mit den Fachleuten erfolgte die Abnahme des mehrere Lose umfassenden Bauprogramms. Zunächst kamen die Verantwortlichen in Stefling zusammen, um die Teilerschließung des Baugebiets abzunehmen. Bürgermeister Karl Bley hatte dazu Planer Paul Nemeth von Bauer Beratende Ingenieure, Regensburg, Hans Sturm von der bauausführenden Firma Sturm aus Bernhardswald, Dieter Jehl vom städtischen Bauhof sowie Bauamtsleiter Josef Fellner und Mitarbeiter Erwin Schreiber versammelt.

Wasser und Kanal


Die Teilerschließung des Baugebiets Stefling II ging einher mit der Verlegung der Kanalisation mit 130 Metern Schmutzwasserleitung und 130 Metern Regenwasserleitung und je zehn Hausanschlüssen. Zusätzlich seien die Kreiswerke Cham separat mit der Verlegung der Wasserleitung tätig gewesen.

Weiter wurde die Verbesserung der Wasserversorgung im Brunnmühlweg im Ortsteil Brunn bei Fischbach in Angriff genommen. Hier wurde eine neue Leitung verlegt, mit vier neuen Hausanschlüssen erfolgt. Damit sind die vier überlangen Hausanschlüsse, die zum Teil über private Grundstücke waren, Geschichte, sagte Bley. Vor Ort machte sich die Gruppe dann ein Bild von der gelungenen Neuverlegung des Kanals im Hochweg, 260 Meter lang. Der alte Kanal war den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Neu verlegt wurde im Zuge dieser Maßnahme auch die Wasserleitung auf einem Teilabschnitt von 200 Metern. Die alte Wasserleitung war für heutige Ansprüche unterdimensioniert.

Arbeiten unfallfrei


Alle Arbeiten seien unfallfrei umgesetzt worden, betonte Bley. Sowohl das Stadtoberhaupt als auch Josef Fellner sowie die bauausführenden Vertreter zeigten sich einig darüber, dass der Bau am Hochweg nicht einfach gewesen sei. Denn die Versorgungsleitungen mussten die gesamte Zeit über funktionstüchtig aufrechterhalten bleiben. Zudem ging es ziemlich eng zu. So mussten die Anwohner über eine "Notstraße" ausweichen, die eigens angelegt worden war, um während der Bauphase zu ihren Anwesen zu gelangen.

Fellner ergänzte, dass die geplante Bauzeit von Oktober 2015 bis Juni 2016 um vier Wochen unterboten wurde. Ende Mai war die Asphaltierung des Teilabschnitts des Hochwegs der Abschluss. Bürgermeister Karl Bley bezifferte die Baukosten auf rund 520 000 Euro, die sich aus 365 000 Euro für den Hochweg, 125 000 Euro für Stefling West II und 30 000 Euro für die Wasserversorgung in Brunn zusammensetze. Als nächstes stehen dann weitere Straßenbaumaßnahmen auf dem Programm. Die Hintere Dorfstraße und der Regenstaufer Weg sollen asphaltiert werden.

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Informationen zu den Nittenauer Baugebieten:

www.nittenau.de
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