Automobilslalom des AC Nittenau auf dem Flugplatz
Boliden kurven um Pylonen

Gelb gegen gelb: Richard Rötzer vom MSC Hansenried holte in seinem NSU TT (links) im vergangenen Jahr den Gesamtsieg beim Slalom des AC NIttenau auf der Brucker Straße. Ob er in diesem Jahr Lokalmatador Robert Stangl auf Kadett C (rechts) schlagen kann? Das Rennen wird diesmal auf dem Flugplatz Nittenau/Bruck ausgetragen. Start ist am Sonntag, 14. August, um 8.30 Uhr. Bilder: Hösamer (2)
Sport
Nittenau
10.08.2016
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(ch/nt) Renn-Feeling pur, diesmal wieder auf dem Flugplatz: Der AC Nittenau richtet am Sonntag, 14. August, seinen 41. ADAC Automobil Clubsport Slalom aus. Motorsportbegeisterte können hautnah dabei sein auf dem Flugplatzgelände Nittenau/Bruck.

Vergangenes Jahr holte Richard Rötzer (MSC Hansenried) den Titel auf der Strecke auf der Brucker Straße. Diesmal gibt's nach 13 Jahren erstmals es wieder ein Flugplatzrennen. Viele Fahrer aus ganz Bayern haben ihr Kommen fest zugesagt, 2015 waren 92 Fahrer am Start.

Solche Wettbewerbe haben nicht nur den motorsportlichen Reiz, sondern auch verkehrserzieherischen Wert. Im sportlichen Wettkampf lernen gerade junge Fahrer den Grenzbereich ihres Fahrzeuges kennen, wenn es möglichst flott und sicher um die Pylonen und die Wende geht. Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen: Spektakuläre Schleudermanöver sind in der Regal langsamer als eine gekonnte, enge Wende. Karl-Heinz Thiel (meist auf NSU TT), Robert Stangl, Robert und Michael Hochmuth auf Kadett C oder Vater und Sohn Graßmann (Polo G 40, alle AC Nittenau) haben das schon oft bewiesen.

Start ist am Sonntag um 8.30 Uhr mit den seriennahen Fahrzeugen (Gruppe G), anschließend kommen die Nachwuchsfahrer der Klasse SE. Etwa gegen Mittag kommen die verbesserten Fahrzeuge der Gruppe "F", optisch kaum zu unterscheiden von den stark verbesserten Klassen "FS" und der Gruppe "H", den Powerklassen, in denen auch die Nittenauer Fahrer an den Start gehen. Mit ihren leistungsstarken und optisch brillant gebauten Rennfahrzeuge und den fahrerischen Leistungen sind sie über die Grenzen Bayern bekannt. Auch deshalb ist ein großes Starterfeld mit tollen Autos zu erwarten, zumal die Ergebnisse sowohl für die Nordbayerische ADAC Pokalwertung, den Auto-Gogeißl ADAC Städte-Slalom-Pokal, als auch für die Niederbayerische Maier-Korduletsch Motorsportmeisterschaft gewertet werden.

Die Zuschauer können die gesamte, 900 Meter lange Strecke einsehen. Die neue Platzgestaltung samt neuem Clubhaus bieten eine sehr angenehme Atmosphäre.

Ab 6 Uhr früh wird mit dem Aufbau begonnen. Etwa 40 Mitglieder des AC sind im Einsatz. Den Rettungsdienst übernehmen wie immer das BRK Nittenau und die Feuerwehr Bergham. Die Zufahrt für die Zuschauer ist ausschließlich über Sulzmühle möglich. Die Einfahrt zur Firma Schönek ist nur für die Teilnehmer, Mitarbeiter und Anwohner frei und als Rettungsweg ausgewiesen.

Die Schirmherrschaft hat wieder Bürgermeister Karl Bley übernommen. Er wird am Ende der Veranstaltung den Pokal um den "Preis der Stadt Nittenau" an den Gesamtsieger übergeben.
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