Bauabnahme des Industriegebiets Hirschenbleschen
Erschließung nach knapp fünf Jahrzehnten

Bürgermeister Karl Bley (Zweiter von links) und die am Bau beteiligten Planer und ausführenden Firmen freuen sich, dass das Verbotsschild für alle Fahrzeuge nun endlich weg kann. Bild: sir
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Nittenau
03.09.2016
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Bereits 1970 wurde der Bebauungsplan im Industriegebiet Hirschenbleschen erstellt. Die Erschließung dazu hat aber bislang gefehlt. Nun, da die Maßnahme abgeschlossen ist, stehen die Flächen ansiedlungswilligen Betrieben zur Verfügung.

"Seit den 80er Jahren hat die Erschließung etwas geschlummert", sagte Bürgermeister Karl Bley bei der Bauabnahme. Dazu waren etliche Vertreter gekommen. Unter anderem die beiden Planer Albert Vollath und Werner Erhart vom Ingenieurbüro Wolf und Zwick aus Marktredwitz, Michael Weber, Juniorchef der bauausführenden Firma Weber aus Siegenstein, und etliche Arbeiter. Auch Bauamtsleiter Josef Fellner und Wasserwart Franz Ederer waren vertreten.

Kosten von 600 000 Euro


Die Grundstückseigentümer haben letztlich nach einigen Verhandlungen Flächen abgetreten, so dass gebaut werden konnte, verriet Bley. Die Erschließung umfasste 450 Meter Straße mit einseitigem Gehweg, 400 Meter Mischwasserkanal und 400 Meter Wasserleitung. Die Kosten belaufen sich auf rund 600 000 Euro. Gebaut wurde von Oktober 2015 bis Juli 2016. Die erschlossene Industrie- und Gewerbefläche umfasst viereinhalb Hektar. Ergänzend fügte Bley hinzu, dass das Gebiet auch mit Glasfaser und Gas versorgt wird.

Wichtig sei gewesen, dass die Maßnahme unfallfrei vonstatten gegangen sei. Bley dankte allen beteiligten Firmen für ihre geleistete Arbeit. Bauamtsleiter Josef Fellner ergänzte, dass die Erschließung des letzten Teilstücks von Hirschenbleschen durch Neuansiedlungen erforderlich wurde. Da hier noch kaum Verkehr geherrscht habe, konnten die Arbeiten in Ruhe erfolgen. Die vorgegebene Bauzeit konnte eingehalten werden. Etwas Probleme habe man hingegen mit dem Wasser gehabt. Albert Vollath dankte der Stadt als Auftraggeber für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Die Winterzeit mit ihrer Frühjahrsnässe habe die Maßnahme etwas erschwert.
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