Bezirksbildungskonferenz im Nittenauer Pfarrheim
Neuausrichtung bei Frauenbund

Vermischtes
Nittenau
05.10.2016
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"Selbst - bewusst - offen" - so lautet das Schwerpunktthema 2017/18 des Frauenbunds. Das Interesse an der Bezirksbildungskonferenz im Pfarrheim Eustachius Kugler war groß. Alle Vorstände der Ortsgruppen des Bezirks Roding waren am Montag vertreten.

Rosemarie Braun, neben Monika Zisler gleichberechtigte Bezirksvorsitzende, hieß unter den Anwesenden Pfarrer Theo Schmucker, Diözesanvorsitzende Karin Schlecht und Birgitt Pfaller, Bildungsreferentinnen des Diözesanverbandes, willkommen. Abwechselnd präsentierten Schlecht und Pfaller das Schwerpunktthema "selbst - bewusst - offen". Sie sagten, es seien drei Begriffe, die für sich alleine stehen könnten, aber auch eine unterschiedliche Bedeutung offenbarten, wenn man sie untereinander immer wieder anders verknüpft.

Außerdem erklärten Schlecht und Pfaller, dass das Logo des Frauenbunds wie Schalen ineinandergreife. Diese können leer, gefüllt und bereit für eine Aufnahme sein. Angeordnet wie ein Windrad stünden sie symbolisch für Bewegung. Die Farben Blau, Magenta und Beere würden frisch und lebendig wirken.

Herausforderungen stellen


Die Referentinnen erklärten, dass man sich neu ausrichten wolle, um auch andere Frauen anzusprechen. Lösungen sollen entwickelt werden, auf der Grundlage des Glaubens und des christlichen Verständnisses, der Wahrung von Traditionen, des Respekts vor Werten und der Akzeptanz von unterschiedlichen Sichtweisen. Von Bedeutung sei die Motivation. Dazu zählten die beiden Frauen sich Ziele zu setzen, im Gespräch und Austausch Lösungen zu finden, Beziehungen zu gestalten, Einfühlungsvermögen, Angebote und Materialien des Verbandes zu nutzen, das Engagement der Mitglieder zu würdigen und eine Anerkennungs-Kultur zu pflegen.

"Tue Gutes und rede darüber", riet Karin Schlecht. Vor allem anerkennende Worte seien es, die einem gut täten. Die Vortragenden stellten die Frage: "Was begeistert mich am Frauenbund?" Die Anwesenden nannten etwa Bildungsangebote, den Solidaritätsfonds, die Solibrot-Aktion, die Schaffung von Eltern-Kind-Gruppen, Patengroßeltern, die Einführung des KDFB-Kaffees und das Schatzbüchlein, dessen Erlös in den Sozialfonds des Frauenbunds fließt.

Aus dem Vortrag wurde auch ersichtlich, dass sich der Frauenbund den Herausforderungen der Zukunft stellen will. So dem demografischen Wandel, der Rolle der Frau in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt, dem Verhältnis von jung und alt, der Globalisierung, sozialer Ungleichheit und Zuwanderung. Vorgestellt wurden bei der Bezirksbildungskonferenz die Bildungsangebote, zu denen Seminare und Workshops zählen. Kompetenz- und Persönlichkeits-Themen finden darin genauso ihren Platz wie Musik-, Bewegungs- und Gesundheits-Themen. Alle Anwesenden erhielten Arbeitshilfen für ihre Ortsgruppen.

Nach dem offiziellen Teil bestand die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.
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