Brand in der Firma Schönek
Stillstand bei Gummi-Produktion

Eine Produktionshalle der Firma Schönek ist komplett ausgebrannt. Maschinen und Dach müssen erneuert werden. Außerdem wird die Statik geprüft. Bild: sir
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Nittenau
14.11.2016
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In einer Halle der Firma Schönek lodern am Freitagabend Flammen. Die Produktionsstätte brennt völlig aus. Geschäftsführer Klaus Gericke verrät, wie es nun weiter geht.

"Maschinen und Dach müssen erneuert und die Statik geprüft werden", erklärte er gegenüber dem Neuen Tag. Von der Statik hängt auch ab, wie lange in der Halle des Unternehmens "Schönek" nicht produziert werden kann. Muss nichts an der Bausubstanz gemacht werden, schätzt Gericke die Zwangspause auf eine Woche, ansonsten auf etwa vier Wochen.

In der Halle seien "relativ wenige Mitarbeiter" im Einsatz: etwa zehn. In der Firma arbeiten insgesamt 250 Männer und Frauen. Allerdings vollführten die Arbeiter in der abgebrannten Halle den ersten Schritt der Gummi-Produktion. Wenn das Rohmaterial aufgebraucht sei, steht die Produktion. Die Bestände reichen laut dem Geschäftsführer für zwei bis drei Tage. Die Kunststoff-Produktion ist nicht betroffen. Schönek stellt unter anderem Gummimatten, Autoteppiche und Sitzbezüge her. Die Mitarbeiter, die in der abgebrannten Halle eingesetzt waren, werden übergangsweise in anderen Bereichen eingesetzt. Gericke erklärte, dass am Montag Gutachter den Schaden ermittelten. Der Geschäftsführer sprach von "mehreren Hunderttausend Euro". Er geht davon aus, dass die Versicherung für den Schaden aufkommt. Als Brandursache nannte er einen technischen Defekt. An einer Zermahlungsanlage sei der Feuer-Ursprung festgestellt worden. Albert Brück, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Regensburg, bestätigte das und informierte, dass auch das Landeskriminalamt eingeschaltet worden sei. Verletzt wurde beim Brand niemand. Feuerwehren aus Nittenau, Bergham, Bruck und Bodenwöhr sowie das Technische Hilfswerk, First Responder, das BRK und die Polizei waren im Einsatz.
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