BRK und Wasserwacht ziehen gemeinsam Bilanz
Hut ab vor großem Einsatz

Zahlreiche Mitglieder der BRK-Bereitschaft wurden für ihre langjährige Treue von Kreisgeschäftsführer Alfred Braun (rechts) und Bereitschaftsleiter Willi Klein (links) ausgezeichnet. Bild: sir
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Nittenau
04.03.2016
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Die BRK-Bereitschaft Bruck-Nittenau und die Wasserwacht Nittenau haben im Jahr 2015 viel geleistet. Das belegten die Berichte bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung.

BRK-Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein hieß unter den Anwesenden den BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Braun und den stellvertretenden Leiter der Kreiswasserwacht, Dietmar Jacob, willkommen. Helmut Frey, Vorsitzender der Wasserwacht Nittenau, sagte, dass im vergangenen Jahr 4480 Stunden von der Wasserwacht geleistet wurden. Die Ehrenamtlichen waren bei Übungen, Ausbildung, Schwimmkursen, in der Verwaltung oder der Gerätepflege gefordert.

Zwei neue Wasserretter, ein neuer Motorbootführer und eine neue Wasserrettungsgruppe wurden ausgebildet. Der Schwimmkurs in der Sandoase Bruck habe sehr guten Zuspruch gefunden. Das Winterschwimmen sei 2015 ein voller Erfolg gewesen. Freys Dank galt der Stadt Nittenau für die Unterstützung sowie der BI Hochwasserschutz und den Sponsoren. Willi Klein berichtete für die BRK-Bereitschaft vor Ort. 458 Blutspender kamen zu vier Terminen. Bei den Erstspendern sei ein leichter Rückgang zu verzeichnen. 39 Einzelveranstaltungen seien von der Bereitschaft sanitätsdienstlich betreut worden, neun mehr als im Jahr zuvor. Der Transporter der Sondereinsatzgruppe sei fünfmal alarmiert worden, darunter einmal zur Versorgung nach einem Verkehrsunfall an der Regenbrücke und zu einer Vermisstensuche im Regental. Das Sammelergebnis an den Altkleidercontainern sank um 21 Prozent.

Im Rettungsdienst seien 1 325 Stunden, im Sanitätsdienst 625,5 Stunden geleistet worden. Dazu kamen in der Aus- und Fortbildung 122 Stunden, in der Altkleidersammlung 357 Stunden und beim Blutspenden 457 sowie bei den sonstigen Einsätzen 791 Stunden, sagte Klein. Die 39 Sanitätsdienste erledigten 22 Helfer. 16 Dienste hat Florian Schillinger geleistet und war damit Spitzenreiter vor Johannes Kraupner mit zehn und Erwin Fuchs mit acht Diensten. Im Rettungsdienst habe Andreas Wagner alleine 785 Stunden geleistet.

Zu 2016 meinte Klein, dass nach der Ausrüstung mit Digitalfunk nun bald die praktische Anwenderschulung komme. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte Klein auf 41, davon 24 im aktiven Dienst. Die Bereitschaft verfüge über zwei Ärzte, einen Rettungsassistenten, je sieben Rettungssanitäter und Helfer, 26 Sanitätshelfer, zwei Ausbilder für Erste Hilfe und einen Ausbilder Unfalldarstellung. Das Durchschnittsalter liege bei etwa 42 Jahren. Auch Klein dankte allen Unterstützern. Für ihre langjährige Treue zur BRK-Bereitschaft wurden ausgezeichnet: für fünf Jahre Eva Kummer, Johannes Kraupner, Thomas Fuchs, Erwin Fuchs, für zehn Jahre Manuel Krämer. Auf 30 Jahre bringt es Anna Menath, auf 40 Jahre Marianne Bock, Elisabeth Tausch, Karl-Heinz Klein, Gisela Heigl und Monika Bär.

Kreisgeschäftsführer Alfred Braun sagte: "Hut ab und Dank für die großartige Unterstützung. Wir brauchen die ehrenamtlichen Kameraden, als hauptamtliche sei das nicht zu schultern. Wir werden immer für euch da sein." Dem Dank schloss sich Dietmar Jäger an und erinnerte daran, dass die Kreiswasserwacht im Vorjahr 415 Kindern das Schwimmen beigebracht habe.
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