Feierliche Verabschiedung
Viel Humor zum Abschluss

Rektorin Ingrid Brunner-Pramschüfer (links) und Klassenleiterin Waltraud Lanzl (rechts) verabschiedeten die Absolventen (ab Zweiter von links): Thomas Meyer, Andreas Bauer, Franziska Loibl, Florian Winkler, Lisa Stangl und Kai Kupsch. Bild: sir
Vermischtes
Nittenau
27.07.2016
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Abschied und Neubeginn: Abschlussfeiern an Schulen sind geprägt von gemischten Gefühlen, nicht nur bei den Hauptpersonen, sondern auch bei Eltern und Lehrern. Am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nittenau (SFZ) regierte der Humor bei der Feier, die mit einem prächtigen Unterhaltungsprogramm einherging, als die sechs jungen Leute verabschiedet wurden.

Die Klassen 1 und 1a hatten eigens mit ihrer Lehrerin Jutta Winzer-Milde ein Lied einstudiert. Mit diesem hießen sie die Gäste willkommen, unter ihnen auch Bürgermeister Karl Bley. "Fast habt ihr es geschafft", meinte Rektorin Ingrid Brunner-Pramschüfer zu den Absolventen, die zuvor feierlich in die Aula eingezogen waren: Thomas Meyer, Andreas Bauer, Florina Winkler, Kai Kupsch, Franziska Loibl und Lisa Stangl.

Lernen, nur anders


"Keine Hausaufgaben mehr, kein Lehrer, der euch triezt, aber vielleicht auch mit Wehmut erfüllt", sagte die Schulleiterin. "Ihr habt viel gelernt, habt euch angestrengt, Erfolge und Misserfolge gehabt, Freunde gefunden." Vor allem hätten die Schüler nicht aufgegeben, auch wenn etwas nicht so gelaufen sei. "Das Lernen ist nicht zu Ende, ist nun aber anders", betonte die Sprecherin. "Wenn ihr euch anstrengt, habt ihr größere Chancen, einen guten Beruf zu bekommen."

Zählen könnten die Schüler auch weiterhin auf die Unterstützung der Eltern, Berufsberater, Lehrer in der Berufsschule und Ausbilder. Brunner-Pramschüfer wünschte den Jugendlichen alles Gute und Gottes Segen. Klassenleiterin Waltraud Lanzl gab einen Ordner mit auf den weiteren Lebensweg. Dieser sei ein Symbol für einen Werkzeugkasten nach der Schule. Er enthielt verschiedene Musterschreiben, die aufzeigen wie man beispielsweise eine Bewerbung oder eine Entschuldigung verfasst. Die Abschlussprüfungen haben alle bestanden, freute sich Lanzl, die an die zwei Praktika und die Abschlussfahrt nach Berlin erinnerte: "Ihr wart eine tolle Klasse, ihr habt mir das Unterrichten leicht gemacht." Die Schüler ihrerseits dankten ihren Lehrern mit Bildern, die ihre Eigenschaften humorvoll beschrieben sowie mit Blumen. Ihr Dank galt auch dem Sekretariat, dem Pausenverkauf und der Raumpflege. Die Mitschüler, die nächstes Jahr entlassen werden, brachten besinnliche Gedanken dar und schenkten Steine mit christlichen Symbolen. Lehrer Maximilian Auburger erfreute die Anwesenden mit seinen Gstanzln.

Elternbeiratsvorsitzende Andrea Hausknecht dankte den Lehrern für ihre Tätigkeit. An die Schüler gewandt sagte sie, dass diese nun am Anfang eines neuen Weges stehen. Manche besuchten weiterhin eine Schule, andere wiederum beginnen eine Ausbildung. Sie wünschte ihnen dabei Hoffnung und Zuversicht, mit denen sie ihren Weg gehen sollen. Eine mittlerweile gute Tradition genießt die Fotoshow von Lehrer Stephan Ilg, die von vielen Erinnerungen geprägt ist. Nicht nur die Bilder, sondern auch lustige Begebenheiten aus dem Schulalltag und verschiedenen Aktionen an der Schule, drücken das Besondere, Einzigartige dieser jungen Menschen aus. Der darauf einsetzende Applaus kam daher von Herzen. Mit einem Abschiedslied des Schulchors unter Leitung von Jutta Winzer-Milde endete der offizielle Teil der Verabschiedung.
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