Informationsveranstaltung im Gasthaus Fuchs
Transparenz beim Abwassernetz

Gut angenommen wurde die Informationsveranstaltung zum Kanalbau in Neuhaus und Entermainsbach. Bild: sir
Vermischtes
Nittenau
20.05.2016
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Der Anschluss der Ortsteile Entermainsbach und Neuhaus an das öffentliche Abwassernetz rief keine reine Freude bei den Anliegern hervor. Erfahrungsgemäß sind solche Baumaßnahmen mit Kosten verbunden. Um Klarheit und Transparenz bemüht, gab es eine Informationsveranstaltung im Gasthaus Fuchs in Neuhaus.

Bürgermeister Karl Bley und Josef Fellner vom städtischen Bauamt boten vielfältige Informationen, in Kooperation mit Vertretern des Planungsbüros BBI Bauer, Bernhard Reih und Paul Nemmert zu diesem Großprojekt. Dieses schlage mit Kosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro zu Buche. Der anteiligen Kosten für die Anlieger werde die Beitrags- und Gebührensatzung der Stadt zugrunde gelegt. Baubeginn ist noch im Mai, bereits im Juni 2017 soll die Maßnahme abgeschlossen sein, betonte Bley.

Die Firma Herbert Dankerl aus Cham-Selling ist die bauausführende Firma und das Planungsbüro BBI Bauer aus Regensburg für die Planung dieses Projekts verantwortlich. Der Bauumfang besteht aus 1630 Metern Druckleitungen, 1440 Metern Schmutzwasserleitungen, die bis zu 2,50 Meter unter die Erde müssen, 730 Metern Regenwasserleitungen, zwei Pumpwerken, vier Hauspumpwerken (davon drei in Entermainsbach), 125 Grundstücksanschlüssen sowie einem Regenrückhalteteich.

Bernhard Reih und Paul Nemmert von BBI Bauer erläuterten den Anwohnern die genauen Pläne. Mit Sachverständigen der Firma Lauerer aus Laaber sei die Beweissicherung der Häuser vorgenommen worden. Dies sei von Bedeutung, da dadurch die Anlieger eine Absicherung erfahren, falls die Bauarbeiten Schäden an den Anwesen verursachten. Gestartet werde in den engen Bereichen in Neuhaus, danach folge Entermainsbach.

Die Hausanschlüsse sollen im Zuge der Bauarbeiten nach und nach gelegt werden. Die Vorbereitungen für die Anschlüsse werden von der Firma Dankerl bis etwa zwei Meter in die einzelnen Grundstücke installiert. Der Rest liege dann an den Eigentümern. Die haben ein halbes Jahr Zeit, um die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen. Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die Anwesenden einsichtig bezüglich dieser Kanalbaumaßnahme und der damit verbundenen Beeinträchtigungen. Auch nach der Versammlung standen Bürgermeister Karl Bley und die Vertreter des Planungsbüros und der Baufirma noch für Fragen zur Verfügung.
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