Konrad Fendl feiert 80. Geburtstag
Eine Institution im Dorf

Konrad Fendl (vorne, Vierter von links) feierte 80. Geburtstag, mit ihm freute sich Gattin Anita Fendl (links daneben). Bürgermester Karl Bley (vorne, Fünfter von links) überbrachte die Glückwünsche der Stadt, zu den Gratulanten zählten auch (von links) der Hauptmann der Böllerschützen Steinberg, Reinhard Öxner, Schützenmeister Josef Kaiser, Feuerwehr-Vorsitzender Georg Heinl, "Rummlfelser"-Präsident Roland Vogl, SV-Vorstand Josef Jobst, Kapellmeister Thomas Maibauer, Seniorenbeiratsvorsitzender Michael Mü
Vermischtes
Nittenau
04.03.2016
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Konrad Fendl ist in Fischbach eine Institution: 26 Jahre saß er für die SPD im Gemeinde- und Stadtrat, Vereine würdigten seinen Einsatz mit höchsten Auszeichnungen. Am Dienstag feierte er 80. Geburtstag.

-Fischbach . Konrad Fendl wurde er am 1. März 1936 in Haiderhöf geboren, als erstes von acht Kindern. Nach der Schulzeit begann er 1951 eine Lehre als Stahlwerker im Eisenwerk Maxhütte-Haidhof. Der Hütte blieb er bis zur Schließung im Jahre 1990 treu. 1963 lernte er bei einer Kirchweih in Haiderhöf seine spätere Frau Anita kennen. Sie heirateten im Jahre 1966 in Fischbach, dort fand das Paar auch seine Heimat. Der Ehe entstammen zwei Söhne, und zu Konrad Fendls Freude kamen bereits fünf Enkelkinder hinzu.

Ehrenschützenmeister


Seit 1951 ist Fendl Mitglied bei der IG Metall, 1956 trat er dem Schützenverein "Stockenfels" bei und stand diesem auch von 1962 bis 1995 als erster Schützenmeister vor. 25 Jahre war Fendl stellvertretender Gauschützenmeister. 1996 wurde er zum Ehrenschützenmeister ernannt. Er zeichnete für die Ausrichtung zahlreicher Feste und Bauvorhaben verantwortlich. Im Schützengau war er ab 1979 in verschiedenen Ämtern. Seit 2000 bis heute ist er Ältestenratsmitglied im Schützengau Bruck.

Die Sektion Nittenau-Bruck im Landkreissportverband ernannte ihn für seinen Einsatz 2013 zum Ehrenvorsitzenden. Bei der Feuerwehr war Konrad Fendl seit 1961 aktiv, hat Lösch- und Jugendgruppen ausgebildet und war maßgeblich am Aufbau der Atemschutzgruppe beteiligt. Fendl leitete die Atemschutzgruppe bis 1990. Am An- und Umbau des Vereinsheims an der Schule war er im Jahr 1990 maßgeblich beteiligt.

Seit 1959 gehört Konrad Fendl der SPD an, war dort von 1960 bis 2000 Kassier und von 2006 bis 2008 Vorsitzender. Das "100-Jährige" des Ortsverbandes 2008 fiel in seine Amtszeit. Von 1970 bis zur Eingemeindung 1978 war er Gemeinderat in Fischbach, von 1984 bis 1996 Stadtrat in Nittenau. Der SV Fischbach ist Konrad Fendl ebenfalls zum Dank verpflichtet. Seit 1963 dabei, war er mehrere Jahre im Vorstand. Stellvertretender Pfarrgemeinderatsvorsitzender war Fendl von 1968 bis 1974. Er ist seit 1982 Mitglied bei der Faschingsgesellschaft "D'Rummlfelser", außerdem bei der Stadtkapelle und beim Pensionistenbund.

Immer noch aktiv


Neben etlichen Vereins- und Verbands-Ehrungen erhielt Konrad Fendl 1996 das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten, im Jahr 2000 die Bürgermedaille in Silber der Stadt Nittenau und im gleichen Jahr die Ehrengabe des SPD- Unterbezirks Oberpfalz, 2010 das Goldene Ehrenzeichen mit Kranz und Jahreszahl des Landkreissportverbandes Schwandorf. Bürgermeister Karl Bley hob den Einsatz Konrad Fendls für seine Heimatstadt hervor.

Fendl dankte in einer kurzen Ansprache seiner Frau und den Kindern für ihr Verständnis, wenn er abends und an Wochenenden mal wieder auf Sitzungen und Versammlungen war. Mit Zeitungslektüre, Spaziergängen oder einer Radfahrt im Sommer gestaltet er seine Freizeit, aber auch Holzarbeiten, etwas Schießsport und ein gelegentlicher Schafkopf tun ihm gut. Und: Feldgeschworener ist Konrad Fendl immer noch.
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