Michael Disztl und Markus Gregori erhalten Ehrenamtskarte

Bürgermeister Karl Bley überreichte an Michael Disztl und an Markus Gregori (von links) die Ehrenamtskarten des Landkreises. Bild: sir
Vermischtes
Nittenau
30.12.2015
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Die Bayerische Ehrenamtskarte ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für Personen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich zum Wohle aller engagieren. Bürgermeister Karl Bley dankte zwei Nittenauern für ihren Einsatz.

Bley empfing Markus Gregori und Michael Disztl in seinem Büro, um ihnen die Ehrenamtskarte auszuhändigen. "Sie haben Vorbildcharakter", würdigte das Stadtoberhaupt die Verdienste der beiden Nittenauer. Disztl lebt seit 15 Jahren in der Stadt am Regen und ist seit zwei Jahren ein sehr aktives Mitglied des Technischen Hilfswerkes Schwandorf. Hier fungiert er als Kraftfahrer und als Helfer. Hinter diesen nüchternen Worten verbirgt sich eine breite Palette an Hilfsdiensten. Gerade in letzter Zeit ist er verstärkt in der Flüchtlingshilfe aktiv. Hier gilt es, die bereitgestellten Unterkünfte so auszustatten, dass die Ankommenden menschenwürdig untergebracht werden können.

So hatte das Landratsamt das THW Schwandorf zum Aufbau einer Flüchtlingsunterkunft in Schwandorf angefordert. In einer leerstehenden Fabrikhalle finden bis zu 500 Hilfesuchende Aufnahme. Schlafparzellen mit Sichtschutz müssen geschaffen werden. Betten werden aufgebaut, ein Verpflegungs- und Sanitärbereich errichtet. Doch auch bei Unfällen und Unglücksfällen, wo technische Hilfe vonnöten sei, steht das THW den Menschen bei.

Gregori fungierte zunächst zwei Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender bei der Jagdgenossenschaft Nittenau, steht nun seit einiger Zeit an der Spitze als Vorsitzender. Zusätzlich fungiert er als stellvertretender Obmann beim Bauernverband. Er kennt somit die Nöte der Grundstücksbesitzer, auch im Hinblick auf Wildschäden.

Dabei versteht er sich als Bindeglied zwischen den beiden Interessensgruppen, die der Grundbesitzer und die der Jäger. Beide Seiten seien zu hören, so Gregori, um eine Lösung anstreben zu können, mit der beide zufrieden sind. Inzwischen seien im Landkreis Schwandorf über 1500 Ehrenamtskarten ausgegeben worden, informierte Bley. 45 Akzeptanzstellen bieten diesen Karteninhabern Vergünstigungen an.
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