Neuer Präsident besucht den Forstminister
Waldbesitzer brauchen Unterstützung

Josef Ziegler (rechts), der aus Nittenau stammende, neue Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands, besuchte Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Bild: hfz
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Nittenau
29.04.2016
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Nittenau/München. Zu einem ersten fachlichen Austausch hat sich Bayerns Landwirtschafts- und Forstminister Helmut Brunner in München mit dem neuen Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbands (WBV), Josef Ziegler, getroffen. Der Minister gratulierte dem in Nittenau im Landkreis Schwandorf lebenden Ziegler zu seiner Wahl und bot ihm enge Zusammenarbeit in allen forstpolitischen Fragen an.

"Unsere rund 700 000 bayerischen Waldbesitzer erbringen mit der nachhaltigen und verantwortungsbewussten Bewirtschaftung ihrer Wälder seit Generationen unverzichtbare Leistungen für die Allgemeinheit", waren sich Brunner und Ziegler einig. Umso wichtiger sei es, ihnen innerhalb der Gesellschaft dauerhaft Stimme und Gewicht zu verschaffen. Dafür bringe der neue WBV-Präsident allerbeste Voraussetzungen mit, so der Minister. Schließlich habe sich Ziegler als Vorsitzender der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberpfalz und des Vereins für forstliche Standorterkundung in Bayern seit vielen Jahren erfolgreich für die Belange des Waldes und seiner Besitzer eingesetzt. Als besondere Herausforderungen für die Zukunft sehen Brunner und Ziegler die rasche Anpassung der Wälder an den Klimawandel und die sachgerechte Unterstützung "urbaner" Waldbesitzer, die mangels räumlicher Nähe, Zeit, Ausrüstung und Fachwissen ihre Wälder nicht mehr selbst bewirtschaften können.

Josef Ziegler war am 14. April zum neuen Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbands gewählt worden. Sein Vorgänger, Sepp Spann, stand aus Altersgründen für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Spann war acht Jahre Präsident des Waldbesitzerverbands.
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