Neues Pfarr- und Jugendheim Eustachius Kugler gesegnet
Belebung der Gemeinde

Pfarrer Adolf Schöls (von links) nahm Weihbischof Dr. Josef Graf, den evangelischen Pfarrer Reiner Eppelein, Bürgermeister Karl Bley, Kirchenpfleger Christian Elsinger, stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch, Architekt Günther Naumann, Pfarrgemeinderatssprecherin Christine Steinert, Baudirektor Paul Höschl und Architektin Martina Hackl mit auf einen Rundgang durchs neue Haus.
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Nittenau
29.02.2016
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"Die Kirche ist das wichtigste in einer Pfarrgemeinde", so Weihbischof Dr. Josef Graf beim Festgottesdienst anlässlich der Segnung des neuen Pfarr - und Jugendheimes Eustachius Kugler in Nittenau. Das neue Pfarrheim werde zur Belebung der Kirchengemeinde beitragen.

Den Festgottesdienst zelebrierten Pfarrer i.R. Leo Feichtmeier, Pfarrer i.R. Georg Frank und Pfarrer Adolf Schöls mit dem Weihbischof. Der evangelische Pfarrer Reiner Eppelein gratulierte im Anschluss an den Gottesdienst.

Langwierige Planungen


Rund 1 578 200 Euro wurden verbaut, 150 000 Euro bringt die Stadt für die Außenanlagen zusätzlich ein. Der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch wertete das Gebäude als geeigneten Ort, um an Eustachius Kugler zu erinnern. Hanisch überreichte ein Geldgeschenk aus dem Landratsamt. Bürgermeister Karl Bley erinnerte an die Planungen im Vorfeld, an die Standortsuche und viele Diskussionen, die bei Pfarrer Adolf Schöls wohl auch Spuren ("Es war oft zum Haare raufen") hinterlassen hätten.

Als Geschenk überreichte Bley dem Pfarrer eine Statue des Eustachius Kugler von Holzbildhauer Franz Diewald. Sie ist quasi ein Geschenk des Papstes: Ursprünglich war die Skulptur als Geschenk für Papst Benedikt XVI. anlässlich eines Besuches im Jahre 2010 in Rom gedacht. Die Statue wurde auch vom Papst gesegnet, er gab sie aber wieder mit nach Hause zurück mit dem Hinweis, dass diese in der Heimat einen besseren Platz finden werde.

Kinder singen und spielen


Baudirektor Paul Höschl vom Bischöflichen Bauamt sagte, dass die Gemeinde im Zentrum der Stadt ein Zeichen gesetzt und in der einjährigen Bauzeit eine Nahtstelle zwischen Kirche und Marktplatz geschaffen habe. Die benötigte Größe des Pfarr- und Jugendheims sei anhand der 5400 Katholiken zählenden Pfarrei Nittenau ermittelt worden.

Architekt Günther Naumann sprach von einem langwierigen Planungsprozess. Denn den Gedanken für einen Neubau eines neuen Pfarrhauses gebe es schon seit 20 Jahren. Auch auf städtebaulicher Seite gab es vieles zu berücksichtigen. "Es ist vollbracht", sagte Kirchenpfleger Christian Elsinger, der Dank seiner verständnisvollen Gattin und mit beruflicher Gleitzeit viele ehrenamtliche Termine während der Bauzeit meistern konnte. Zwar könne noch einiges verbessert werden, so der Kirchenpfleger weiter, doch "es wurde besser als anfänglich gedacht". Erschloss mit seinem Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer.

Aufgelockert wurde das Programm mit einem Singspiel der Kindertagesstätte St. Josef mit dem Titel "Wer will fleißige Handwerker seh'n" und einem Lied der Kindertagesstätte St. Monika. Die Kleinen sangen "Wir reichen uns die Hände dann". Die Stadtkapelle Nittenau gestaltete den musikalischen Part.

Ein "Tag der offenen Tür" bot anschließend Gelegenheit , das neue Gebäude zu besichtigen.
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