Polizei geht von technischem Defekt als Ursache aus
Brand: 500 000 Euro Schaden

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Nittenau
13.11.2016
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Auf 500 000 Euro wird der Schaden geschätzt, den ein Brand in einer Produktionshalle der Firma "Schönek" am Freitag hinterließ. Die Polizei geht von einer technischen Ursache aus.

Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Auch habe zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Nittenau, Bergham, Bruck und Bodenwöhr bekämpften die Flammen. Laut Polizei schlug gegen 18.15 Uhr die Brandmeldeanlage an. Das Feuer war demnach im Bereich einer Press- und Mischanlage für Kunststoffgranulat ausgebrochen.

Feuerwehr-Sprecher Hans-Jürgen Schlosser informierte, dass neben den Feuerwehren auch Technisches Hilfswerk, First Responder, das BRK und natürlich die Polizei alarmiert wurden. Schlosser lobte ausdrücklich das umsichtige Verhalten der 18 Beschäftigten, die sich beim Alarm vorbildlich verhalten hätten. Die Mitarbeiter verließen die Halle und begaben sich zum vorgesehenen Sammelplatz. Sofort sei auch ein Ansprechpartner für die Einsatzkräfte da gewesen, der Auskunft über die aktuelle Lage habe geben können.

In der Halle hatte das Feuer rasch um sich gegriffen und eine starke Rauchentwicklung verursacht. Die Produktionsstätte wurde völlig zerstört. Atemschutzgeräteträger wagten sich vor, unter dem Dach mussten Glutnester aufgespürt und beseitigt werden. "Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung", betonte Schlosser. "Durch das schnelle Eingreifen durch die Feuerwehren konnte die Ausbreitung auf weitere Komplexe verhindert werden", sagte er.

Sanitäter standen bereit, mussten aber zum Glück nicht eingreifen. Vor Ort waren auch Kreisbrandrat Robert Heinfling und die beiden Kreisbrandmeister Armin Jehl und Heiner Seltl. Die genaue Ursache für den Brand ist noch unbekannt, dürfte aber im technischen Bereich zu suchen sein. Die Kriminalpolizei Amberg übernahm noch am Freitagabend die Ermittlungen zur genauen Brandursache vor Ort.
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