Polizei präsentiert Kriminalstatistik
Mehr Diebstähle verzeichnet

Die Kriminalstatistik für Bruck und Nittenau stellten (ab Zweiter von links) die beiden Polizeihauptkommissare Rainer Hirschmann und Elisabeth Mißlbeck sowie erster Polizeihauptkommissar Egid Viehauser vor. Bürgermeister Hans Frankl (rechts) und Geschäftsleiter der Stadt Nittenau, Jakob Rester (links), hörten zu. Bild: sir
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Nittenau
09.04.2016
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Laut der Kriminalstatistik sind die Straftaten im Raum Nittenau und Bruck auf 355 zurückgegangen. Das sind 29 Fälle oder 7,6 Prozent weniger. Das ist der niedrigste Wert der letzten zehn Jahre, hieß es am Donnerstagabend, als der Sicherheitsbericht im Rathaus in Bruck vorgestellt wurde.

Bruck/Nittenau. Diese sei somit um 7,4 Prozent gesunken. Die Zahlen präsentierten Polizeihauptkommissar (EPHK) Egid Viehauser von der PI Burglengenfeld und die beiden Polizeihauptkommissare Rainer Hirschmann Elisabeth Mißlbeck. Beim Gespräch waren der geschäftsleitende Beamte der Stadt Nittenau, Jakob Rester, sowie der Brucker Bürgermeister Hans Franks dabei.

Weniger Sexualdelikte


Hirschmann betrachtete die 355 Straftaten genauer. Es fiel auf, dass vor allem die Diebstähle zugenommen haben (20 Fälle mehr). Dafür sind die Sexualdelikte um vier Fälle, die Vermögensdelikte um zwei und Rohheitsdelikten um 28 Fälle zurückgegangen. Außerdem gab es weniger Körperverletzungen (minus 14) und Sachbeschädigungen (minus neun). Die Aufklärungsquote lag im Berichtszeitraum bei 67,3 Prozent, bayernweit bei 62,8 Prozent. Für den Markt Bruck mit seinen 4359 Einwohnern seien 20 Fälle oder 20,4 Prozent mehr Straftaten registriert worden. Die Aufklärungsquote sei von 74,4 Prozent auf 72 Prozent leicht gesunken. Von den insgesamt 355 Straftaten im Bereich Bruck und Nittenau seien 239 aufgeklärt worden. Verübt wurden sie von 212 Tatverdächtigen (davon 47 Frauen), die teilweise mehrere Straftaten begangen haben.

"Abgesehen von der Gewaltkriminalität ist eindeutig der Wohnungseinbruch das Deliktsfeld, das die Bürger am meisten bewegt", verriet Hirschmann. Erfreulich ist, dass die Betrugsfälle von 46 auf 40 Fälle abnahmen. Zum anderen erklärte Hirschmann: "Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich bei 100 Prozent." Drastisch zurückgegangen sei die Rauschgiftkriminalität. 2014 gab es noch 36 Vergehen, ein Jahr später nur noch 18.

Einen Überblick über die Verkehrslage gab Elisabeth Mißlbeck. 415 Unfällen im Jahr 2015 stehen 389 im Jahr 2014 gegenüber. Dabei gab es einen Verkehrstoten im Dienstbereich der Polizei Nittenau. 2014 seien es vier gewesen. "Da es sich dabei um einen besonders tragischen Verkehrsunfall handelt, kann nicht von einem Erfolg gesprochen werden", betonte Mißlbeck. Häufigste Unfallursachen seine Fehler beim Abbiegen, Wenden, Ein- und Anfahren in den fließenden Verkehr und Nichtbeachten der Vorfahrt. An dritter Stelle stehen die falsche Straßenbenutzung und das Nichtbeachten des Rechtsfahrgebotes sowie das Überschreiten der zulässigen Geschwindigkeit. Drei Verkehrsunfälle seien 2015 auf Alkohol am Steuer zuückzuführen. 2014 gab es einen Fall. Es gab 51 Verkehrsunfallfluchten, 2014 waren es 44.

Dank an die Kommunen


"Die polizeiliche Arbeit stellt nur einen Teilbereich für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dar", betonten die Sprecher. Sie bedankten sich bei den beiden Kommunen für das vertrauensvolle, direkte und zuvorkommende Zusammenwirken sowie bei allen Helfern.
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